Poetry of colour

Poe­try of colour

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Apr 17

April 15, 2017 

Zu Ostern 2017

Die “Tag­fah­ne” (links),  die “Nacht­fah­ne” (rechts) an der ältes­ten got­hi­schen Kir­che in Deutsch­land, der Eli­sa­beth­kir­che der Uni­ver­si­tätstadt Mar­burg. Das Fah­nen­pro­jekt der Stadt Marburg:“Aufbrüche — Refor­ma­ti­on 2017” Mein Entwurf:“Von der Revo­lu­ti­on zur Evolution“oder “Was ist uns heilig? Im Jahr des Refor­ma­ti­ons­ge­den­kens rücken die bahn­bre­chen­den Ver­än­de­run­gen der Refor­ma­ti­on über das his­to­ri­sche Ereig­nis hin­aus in unse­ren Blick. Luther, einer der zen­tra­len Refor­ma­to­ren, ist zwar für die Spal­tung der Kir­che und das Ent­ste­hen der evan­ge­li­schen Kir­che von ent­schei­den­der Bedeu­tung, reprä­sen­tiert aber für alle Men­schen unter­schied­li­cher Glau­bens­rich­tun­gen einen his­to­ri­schen Bewusst­seins­sprung: Das Indi­vi­du­um erfährt und begrün­det sei­nen kir­chen­un­ab­hän­gi­gen Got­tes­be­zug. Im Jah­re 2017 ist eine Bewusst­seins­fort­ent­wick­lung zur Auto­no­mie des frei­en, schöp­fe­ri­schen Men­schen aktu­el­ler denn je und stellt heu­te jeden vor die Fra­ge, was ihm hei­lig ist. In Wor­ten und Sym­bo­len kön­nen wir zur ursprüng­li­chen Hei­lig­keit, d. h. zur inne­ren Bedeu­tung und Ganz­heit vor­drin­gen, wenn wir es uns gelingt alle Kor­rum­pie­run­gen, die die­se Sym­bo­le erfah­ren haben, bei Sei­te las­sen zu kön­nen: Mar­tin Luther kenn­zeich­ne­te sei­ne Schrif­ten mit der soge­nann­ten Luther­ro­se. So sah er sei­ne Hand­lungs­ma­xi­me der über­per­sön­li­chen Alche­mie der wei­ßen Rose mit rotem Herz und schwar­zem Kreuz, ein­ge­bet­tet in gold­um­rahm­tes Him­mels­blau, verbunden.Dies waren ihm die hei­ligs­ten Insi­gni­en. In der Abge­schie­den­heit sei­nes Turm­zim­mers rin­gend mit Gott erfuhr er sein wich­tigs­tes Ein­wei­hungs­er­leb­nis. Dies war der unver­rück­ba­re Grund­stein sei­nes Wir­kens. In mei­nem Ent­wurf der Fah­nen für das Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken vom Kul­tur­amt der Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg aus­ge­lobt, habe ich fol­gen­de Gedan­ken zu Grun­de gelegt: Die “Tages­fah­ne” steht für das Tages­be­wusst­sein, die “Nacht­fah­ne für das Unter­be­wusst­sein. Je län­ger ich mich damit beschäf­ti­ge, bin ich sogar über­rascht fest zu stel­len, das durch bei­de Fah­nen­ent­wür­fe das Yin und Yang zum Aus­druck kommt: Die Tages­fah­ne reprä­sen­tiert die männ­li­che Sei­te, die Nacht­fah­ne die weibliche.(Wer zur einer zeit­ge­mä­ßen Bedeu­tung des Ying/Yang mehr erfah­ren möch­te, lese dazu im span­nen­den “Weib­li­ches Mani­fest” von Mai­treyi D.Piontek) Die fünf­blätt­ri­ge Rose trägt in sich das Pen­ta­gramm: Das Zei­chen des Men­schen. Die wei­ße Blü­te meint den nach Lau­ter­keit Stre­ben­den. Das Herz als Aga­pe, die gött­li­che Lie­be, jetzt hier in der Far­be Pur­pur, die näm­lich für die Reli­gio steht, die Rück­ver­bin­dung zum Über­per­sön­lich-Gött­li­chen. Die Trans­for­ma­ti­on des schwar­zen zum ergrün­ten Kreuz, das nun zum fri­schen Spross wur­de, ist das Zei­chen der Auf­er­ste­hung Chris­ti, der den Tod über­wand. Der gol­de­ne Ring wur­de zum gel­ben Schein und kün­digt wie eine Glo­rie den Beginn des imma­te­ri­el­len Leuch­tens an, in dem der Mate­ria­lis­mus vom kul­tu­rell-krea­ti­ven Bewusst­sein abge­löst ist: Jeder Mensch, als schöp­fe­ri­sches Wesen, hat das Poten­ti­al zum Auf­bruch. Als frei­es Wesen kann er sich jen­seits von jeg­li­cher Reli­gi­on und poli­ti­scher Mei­nung mit der abso­lut neu­en evo­lu­tiv wirk­sa­men Auf­er­ste­hungs­kraft ver­bin­den. Die Auf­er­ste­hungs­kraft ist wirk­sam im ICH, dass unse­re Mas­ke der Per­sön­lich­keit über­strahlt und den­noch ist sie noch ein hei­li­ges Mys­te­ri­um. Die­ses ICH ist noch ein Baby, ein Keim­ling, aber es ist in uns allen, egal wel­cher Reli­gi­on, Haut­far­be und Ras­se und es wächst genährt durch die Kraft der Auf­er­ste­hung, die an Ostern gefei­ert wird. Und des­halb ist mir als Mensch und nicht als Ange­hö­ri­ger einer Reli­gi­on Ostern hei­lig. Fro­he Ostern! 

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April 8, 2017 

ZITRON I April

[cap­ti­on id=“attachment_1131” align=“alignleft” width=“270”] Aqua  Aqua­rell 2014[/caption] ZITRON ZITRON — fröh­lich “zwit­schern­des” Gelb, der Sound des Früh­lings in strah­len­der Hei­ter­keit Es macht mir immer beson­de­re Freu­de das Strah­len von Zitron beim malen auf dem wei­ßen Papier zu erhal­ten. Die hoch emp­find­li­che Far­be rein zu hal­ten ist eine Her­aus­for­de­rung und ein Genuss. Beim Lasie­ren mit Zitron sieht man lan­ge nicht wirk­lich eine Form oder Flä­che, weil sie dem weiß des Papie­res so nah steht. Nach etli­chen Lasu­ren begrenzt dann z.B. hier das Preu­ßisch­blau die gel­be Aus­deh­nung und sie über­la­gern sich zu Grün, weil Gelb sich zwar ein­gren­zen lässt, aber über die Gren­ze strahlt. Jugend­li­che Fri­sche treibt uns vor­wärts zu neu­en Ufern 

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Mrz 17

März 21, 2017 

GRÜN II März

[cap­ti­on id=“attachment_1127” align=“alignleft” width=“270”] Aqua 2014 Aqua­rell 0,42x0,29[/caption] GRÜN Woher kommt Kraft, wenn man hun­gert? Grün, die rea­le Befrie­di­gung, sag­te Johann. W. v. Goe­the. Der Maler Rai­mer Jochims erzähl­te in sei­ner Aus­stel­lung leben­dig ( bis 2.4. Gale­rie Jacky Strenz, Frank­furt a.M.) wie er in der Kriegs­zeit hun­gernd die Grün­strei­fen statt die Stra­ßen durch­quer­te. Er spür­te, hier wuchs ihm Kraft zu. Das Wech­sel­bad zwi­schen Blau und Gelb nimmt ste­tig zu Guns­ten des Lich­tes zu. Die Son­ne bringt ans Licht, was in der Erde und in unse­ren Tie­fen ruh­te. Für Modern Bohémi­ans und Zukunftsfinder*innen

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Mrz 17

März 9, 2017 

GRÜN I März

[cap­ti­on id=“attachment_1130” align=“alignleft” width=“270”] Aqua   Aqua­rell 2014  0,42x0,29[/caption] GRÜN Wach­sen und Wer­den — Die Grün­kraft Wenn unse­re “grü­ne Lun­ge”, der Wald, die Bäu­me aus­trei­ben, die grü­nen Kei­me aus der Erde spros­sen, wächst unse­re Hoff­nung und unser Gefühl der Har­mo­nie. Das “grü­ne Blut”, der Pflan­zen­farb­stoff, Chlo­ro­phyll ergrünt die Natur, es ist vita­le Lebens­grund­la­ge für alle die rotes Blut in sich tragen. Grü­nes sagt: Hier ist Leben. 

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Feb 17

Febru­ar 21, 2017 

SMARAGDGRÜN II Februar

[cap­ti­on id=“attachment_1126” align=“alignleft” width=“278”] Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29[/caption] SMARAGDGRÜN Flow — Her­zens­kraft mit Spi­rit Sma­ragd­grün wirkt vita­li­sie­rend auf das Herz, wie es auch ein heil­sa­mer Blick­fang für die Augen und See­le ist. Die sma­ragd­grü­nen Wäl­der wer­den als hei­len­der Lebens­raum zuneh­mend erforscht. Ein ent­spann­ter Blick auf Sma­ragd­grün, Viri­di­an, Blau­grün ist eine Wohl­tat nach der Bild­schirm­ar­beit. BIl­der für Neue Weib­lich­kei­ten und Visionäre 

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Feb 17

Febru­ar 7, 2017 

SMARAGDGRÜN I Februar

[cap­ti­on id=“attachment_1128” align=“alignleft” width=“278”] Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29[/caption] SMARAGD SMARAGDGRÜN taucht auf Der Film “das Mäd­chen mit dem indi­schen Sma­ragd” (sie­he you­tube) beschreibt die geheim­nis­vol­le und bein­dru­cken­de Macht vom wert­vol­len, grü­nen Sma­ragd auf span­nen­de und mär­chen­haf­te Weise. 

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Jan 17

Janu­ar 30, 2017 

TÜRKIS I Januar

[cap­ti­on id=“attachment_1092” align=“alignleft” width=“277”]konvertierte4Aqua36 Aqua Aqua­rell 2017 0,42x 0,29[/caption] TÜRKIS Kris­tal­li­ne Trans­pa­renz-Gefro­re­nes Licht Tür­kis zeigt sich bei klir­ren­der Käl­te im Abend­him­mel oder in ganz kla­ren Berg­se­en. Der wert­vol­le Halb­edel­stein Tür­kis, ist noch heu­te der hei­li­ge Schutz­stein der India­ner. In der tief­grün­di­gen Klar­heit der unver­än­der­li­chen Geset­ze des Alls wird Kon­se­quenz sicht­bar. Wir kön­nen es als Maß hal­ten, als kris­tall­schar­fe Prä­zi­si­on in uns­rem ALL­tag ver­in­ner­li­chen. Für Eis­prin­zes­sin­nen und Polarforscher 

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Jan 17

Janu­ar 20, 2017 

ULTRAMARIN I Januar 2017

[cap­ti­on id=“attachment_1091” align=“alignleft” width=“279”]konvertierte4Aqua37 Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29[/caption] ULTRAMARIN

Jen­seits des Mee­res- Signa­tur des Himmels

Ultra­ma­rin­blau heißt schim­mernd oder “blao” (alt­deutsch) und ist eine rela­tiv war­me Erschei­nung aus dem blau­en Spek­trum. Der Edel­stein Lapis Lazu­li bringt die Far­be mate­ri­ell zur Erschei­nung. Die­se trans­pa­ren­te Bläue erscheint uns als imma­te­ri­el­le Wir­kung der Wei­te und Sehn­sucht, die uns Men­schen ergreift, wenn wir zum Him­mel aufschauen.

Glücks­mo­men­te der Ver­söhn­lich­keit und Andacht

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Jan 17

Janu­ar 20, 2017 

Poetry of Colour

In die­sem Blog “Poe­try of Colour” geht es um den arche­ty­pi­schen Tanz der Far­be, des­sen Viel­falt ich male­risch ergrün­de. Hier stel­le ich neue Bil­der vor, aber auch wel­che aus ver­gan­ge­nen Schaf­fens­jah­ren. Um Sie zu infor­mie­ren und ein­zu­la­den, wer­den hier Aus­stel­lun­gen oder beson­de­re Events und News im Zusam­men­hang mit mei­nem Schaf­fen ange­kün­digt oder gezeigt. Wenn Sie eine per­sön­li­che Ein­la­dung zu Aus­stel­lun­gen per Email wün­schen, schi­cken Sie bit­te eine Email an projekte@christinedahrendorf.com. Wie in einem öffent­li­chen Werk­statt­buch kön­nen Sie im Blog “Poe­try of Colour” die Quel­len und Noti­zen mei­ner Gedan­ken zur Far­be mit­ver­fol­gen und zu Ihrer Inspi­ra­ti­on nut­zen. Was Sie selbst mit bestimm­ten Far­ben und Bil­dern ver­bin­den, spielt aber die wich­tigs­te Rol­le. Es muss nicht die Ener­gie sein, die in einem Bild ange­legt scheint. Natür­lich wäre es wün­schens­wert, wenn Sie die non­ver­ba­le Wir­kung, “die inne­re Hal­tung” eines Bil­des unvor­ein­ge­nom­men wir­ken las­sen könn­ten. Wir begren­zen und schüt­zen uns aller­dings durch Ver­ein­fa­chun­gen, z.B. “mag ich, mag ich nicht”. Wir sehen und mögen das was wir ken­nen, das kön­nen wir erken­nen. Das ein­zig­ar­ti­ge Neue kön­nen wir nur sehen, wenn wir uns dafür vor­be­rei­tet haben. So leben wir einer­seits in unse­ren Wahr­neh­mungs­ko­kons und sind para­do­xer Wei­se ande­rer­seits gleich­zei­tig mul­ti­trans­pa­ren­te Wesen, die allen Ein­flüs­sen aus­ge­setzt sind. Den­ken Sie nur dar­an, wie schon Gerü­che, Musik, Wor­te, Bli­cke Sie irri­tie­ren, oder erfreu­en können. Immer wenn Sie Ihren aller­ers­ten, spon­ta­nen Ein­druck erin­nern, wis­sen Sie, was Ihrer unbe­stech­li­chen Intui­ti­on wahr erscheint. Und durch bewuss­te Auf­merk­sam­keits­steue­rung, unse­re Auf­merk­sam­keit z.B. auf Evo­lu­ti­ves zu rich­ten, erwei­tern wir unse­re WAHR-neh­mung dies­be­züg­lich erheb­lich. Als Kunst­schaf­fen­de erle­be ich, dass Kunst eine der wich­tigs­ten gesell­schaft­li­chen Mind­set­ge­ber für Evo­lu­ti­on und Frie­den ist. Des­halb mache ich sicht­bar, was aus mei­nen weib­li­chen schöp­fe­ri­schen Erkennt­nis­sen gewon­nen ist und tra­ge dies in die Mit­te der Gesellschaft. Wenn Sie den 14 tägi­gen Blog-News­let­ter abon­nie­ren möch­ten, um Inspi­ra­ti­on zu erhal­ten, schi­cken Sie bit­te eine Email an projekte@christinedahrendorf.com
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