Poetry of colour

Poe­try of colour

29

Jan 18

Janu­ar 29, 2018

Januar 2018 PERLMUTT

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

 

Durch das Para­dies in dir, siehst du das Para­dies in der Welt

 

Tem­pe­ra auf Lein­wand 2016, 220x160

 

22

Dez 17

Dezem­ber 22, 2017

INDIGO-ULTRAMARIN Dezember

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua, Aqua­rell 2010 42x0,29

INDIGO-ULTRAMARIN

In Ruhe emp­­fan­­gen- der geheim­nis­vol­le Raum

Das Neue ist schon da!
Spü­ren wir unse­re Ver­bun­den­heit?
Ver­trau­en wir unse­rem Ahnungs­ver­mö­gen, teilt sich  “etwas” mit. Es kann sogar etwas rea­li­siert in unse­rer Nähe sein und den­noch erken­nen wir es erst, wenn wir dafür offen sind. So wie jetzt schon alle Knos­pen für den Früh­jahrs­aus­trieb ange­legt sind. Alle Blau­tö­ne zie­hen uns ins Wei­te, machen uns frei­er für die Fer­ne, das Geheim­nis, das Ungreif­ba­re und deh­nen unse­ren Geist aus. Das Licht bescheint die Fins­ter­nis und es zeigt sich im blau­en Raum an der Gren­ze: Das ver­hüll­te Zukünf­ti­ge im Schlei­er der tiefs­ten Nacht.

Für schwar­ze Scha­fe und ein­sa­me Hir­ten

 

4

Dez 17

Dezem­ber 4, 2017

VOM SHOWHYPE ZU FAIRART

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

(mein Sohn Con­stan­tin und ich 2017 in mei­nem Kind­heits­ort Klos­ter Maul­bronn)

Vom Show­hype zu Fairart:

Willst du dei­nen Quan­ten­sprung erle­ben?

Der Moment an dem wir kol­lek­tiv ste­hen: Das Bild boomt. D.H. die arche­ty­pi­sche Funk­ti­on des Bil­des, dass es uns inspi­riert und infor­miert scheint her­vor­ra­gend zu funk­tio­nie­ren. Das Bild ist der bes­te Geschich­ten­er­zäh­ler und lei­tet uns nicht nur in Form von Vide­os und Logos durch den All­tag.

Eine rie­si­ge Flut von pro­fes­sio­nel­len und Hob­by­krea­tiv­wirt­schaft­lern spült Bild­pro­duk­te ohne Ende in den öffent­li­chen und pri­va­ten Raum und auf sämt­li­chen Kanä­len der vir­tu­el­len Welt. Neben der neu­en VR-Bril­­­le sind Social­me­dia, Film, Fern­se­hen, Vide­os, Spie­le, Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten und Wer­bung, sind Mes­sen, Aus­stel­lun­gen, Büros und Off­s­paces bild­las­tig. Vie­les ist aus­ge­stat­tet und kura­tiert von kunst­af­fi­nen Exper­ten, die uns Namen und Inhal­te aus­deu­ten und den Bild­wert ansa­gen.

Eine bil­d­­über­­­sä­t­­ti­g­­te- bild­süch­ti­ge Gesell­schaft läuft wie fremd­ge­steu­ert scan­ner­mä­ßig durchs rea­le und virtuelle“Ausstellungsparadies”, um das ein oder ande­re für den Haus­ge­brauch zu erwer­ben, selbst nach­zu­ma­len, sich inspi­rie­ren zu las­sen oder sich an den Hypes zu ergöt­zen und von atem­be­rau­ben­den Prei­sen, die von Samm­lern bezahlt wer­den, über­zeu­gen zu las­sen: Ach die Kunst scheint ja doch ziem­lich wich­tig!

Ange­sichts der End­lich­keit unse­res Pla­ne­ten, unse­res Lebens und unse­rer Auf­merk­sam­keit, möch­te ich Dich fra­gen:

1.) Was leis­tet eine zeit­ge­nös­si­sche Male­rei für dich, was Du sonst nir­gends bekommst?

2.) Wel­che Inspi­ra­ti­on ist es wert in dei­nem Leben zu sein? Was ist dir dabei wich­tig?

3.) Wo willst du das haben und wie­viel davon?

Jen­seits vom Show­hype, von Namen und Markt­prei­sen fra­ge ich dich nach der WIRKUNG von Male­rei auf dein Leben. Male­rei als das ursprüng­lichs­te Bild­pro­dukt und aus dem Hand eines Men­schen geschaf­fen, inspi­riert von der krea­ti­ven Potenz der Bild­ne­rin, des Bild­ners, ist der Arche­typ des Bil­des an sich.

Aber wir müs­sen uns über die kon­kre­te Wir­kung eines Bil­des klar wer­den, denn dann ken­nen wir unse­re Zukunft. Wir­kun­gen sind näm­lich Aus­wir­kun­gen! Wol­len wir die­se Aus­wir­kun­gen, d.h. die innen­lie­gen­de Wirk­sam­keit des Bil­des in unse­rem Leben, im öffent­li­chen Raum haben?

Wel­che Wir­kung hat ein ori­gi­na­les Gemäl­de auf dein Leben?

Was ziehst du dar­aus?

Und wel­che Gemäl­de lie­fern was du suchst?

Wel­che Kri­te­ri­en setzt du an?

Denn natür­lich ist die Kunst frei, so frei wie du einem Kind sagen kannst: Jetzt mal Mal ein schö­nes Bild…was dabei her­aus­kommt, das Ergeb­nis leis­tet etwas. Es wirkt und ist nicht frei. Das Wir­ken­de und vor allem das unsicht­bar Wir­ken­de, das nicht Genann­te ist da, ob wir es sehen oder nicht. Das wir­ken­de in objek­ti­ve Kri­te­ri­en zu fas­sen ist eine wich­ti­ge Ori­en­tie­rung für dich. Denn natür­lich bist du frei und wir kön­nen die Welt pla­ka­tie­ren mit Gemäl­den, Objek­ten und Bil­dern, aber erschaf­fen wir so, die Zukunft die wir wol­len? Erzie­len wir Ver­bun­den­heit? Bedient es unse­ren see­­lisch-geis­­ti­­gen Hun­ger? Rich­tet es uns auf das aus was wir anstre­ben?

Ein zeit­ge­nös­si­sches Gemäl­de ist ein magi­scher Ort, je nach Inhalt ein Schau­platz, ein Kriegs­ge­biet, Todes­strei­fen, ein Para­dies, ein Ort der Hei­lung. Als Durch­drin­gungs­ort von phy­si­schem und geis­ti­gem kannst du bewusst und unbe­wusst dar­in “lesen” und dei­ne See­le an der see­li­schen Wär­me, der Leben­dig­keit und dem Glanz der Wahr­heit näh­ren oder der Lüge oder Täu­schung, der Lee­re aus­set­zen.

Eine Male­rei ist eine beweg­te, leben­di­ge Ver­bin­dung aus Gedan­ken und Gefühl und dadurch ein Rea­li­sie­rungs­in­stru­ment und ein soge­nann­ter Mind­set­ge­ber. Weil zeit­ge­nös­si­sche Male­rei in unse­rer Zeit ent­stan­den ist gera­de es das stärks­te Mind­set­ting­tool, das wir haben. Es kann die Kom­ple­xi­tät des Lebens kom­pri­miert sicht­bar machen. Es wirkt auf dein Bewusst­sein, Unter­be­wusst­sein und Selbst­be­wusst­sein und akti­viert Ener­gie und Reso­nanz in dir. Du rich­test dich dar­an aus, ob es dir bewusst ist oder nicht.

Querdenker*innen wis­sen war­um sie sich mit der Quint­essenz einer gro­ßen Idee ver­bin­den: Umgib dich täg­lich damit und sie rea­li­siert sich!

Genie­ße schon jetzt das unsag­ba­re Mehr eines Kunst­werks, das dich in der Tie­fe anrührt.

Fra­ge dich auch: Wel­che ein­zig­ar­ti­ge Visi­on lässt dich und dein Busi­ness, dei­ne Lebens­mis­si­on am bes­ten nach außen sicht­bar strah­len? Mit was ver­bin­dest du dich?

Ange­sicht der Bild­flut möch­te ich sen­si­bi­li­sie­ren für das Wir­ken­de und den Nut­zen, den wir dar­an haben, des­halb set­ze ich mir selbst seit Jah­ren selbst­ge­wähl­te ethi­sche Maß­stä­be. Wenn du dazu mehr wis­sen willst, tra­ge dich in mei­nen News­let­ter auf der Start­sei­te mei­ner Home­page ein und du erhältst ca. 14 tägig mei­ne Impul­se.

Als Kul­tur­krea­ti­ve lief ich so oft gelang­weilt, uner­füllt, sogar genervt und dar­über ver­är­gert durch Aus­stel­lun­gen von zeit­ge­nös­si­scher Male­rei und spür­te, da stimmt doch was nicht. Begleit­ma­te­ri­al, das mir den Wert und Inhalt durch die Exper­ti­se von Kunstexpert*innen glaub­haft machen soll­te, führ­te eben­falls in eine inne­re Lee­re. Es sprach ein­fach nicht in der Tie­fe an, was mich erfüll­te. Und ich war nicht die Ein­zi­ge, der es so ging obwohl mein Umfeld kunst­af­fin war.

Was war hier los? Es hat eine Wei­le gedau­ert bis ich mei­ne Auto­no­mie und mei­ne Kunst­be­dürf­nis­se ernst nahm und erkann­te, dass mein Erle­ben und Kön­nen Ande­ren sogar Nut­zen brach­te. Ja genau die­ses, du bist bei einem Bild wirk­lich erfüllt, so dass du am liebs­ten dein Leben damit teilst. Du brauchst dann kein Gewiss­heits­zer­ti­fi­kat oder eine exter­ne kunst­af­fi­ne Deu­tungs­ho­heit, die dem Wert bei­misst. Und du brauchst auch kei­ne Mas­sen von Bil­dern, son­dern nur das ganz bestimm­te Ein­zig­ar­ti­ge, das genau wie für dich gemacht ist.

Ich fin­de es groß­ar­tig, dass ich heu­te die Frei­heit habe, selbst über mei­ne Male­rei zu spre­chen und die Hoheit über das was wich­tig ist und sein soll bei mir als Künst­le­rin liegt. Schließ­lich ist das Werk durch mei­ne Hand ent­stan­den und es hat mir selbst so viel zu erzäh­len, was über sei­ne Ent­ste­hungs­ge­schich­te weit hin­aus­geht. Und weil mir auf­ge­fal­len ist, dass Geschich­ten, so wie Bil­der die Chan­ce sind in das Herz des Betrach­ters ein­ge­las­sen zu wer­den. Also um den Betrach­ter ver­traut mit Unge­wohn­tem und ganz Neu­em zu machen. Wie wol­len wir sonst das Neue bemer­ken? Jeder Film­pro­du­zent darf über sei­ne Inten­tio­nen spre­chen, nur die Maler*innen sol­len schwei­gen, weil sie sonst den Rezi­pi­en­ten beein­flus­sen könn­ten? Dem steht ja nicht ent­ge­gen, dass Ande­re und ins­be­son­de­re Kunstexpert*innen außer­or­dent­lich exakt Wesent­li­ches bemer­ken oder auch mei­ne Betrach­tun­gen hin­ter­fra­gen. Eigent­lich ist Kunst und Male­rei nicht so gedrech­selt und schwer, wie sie heu­te oft kopf­las­tig daher­kommt. Jeder hat von Natur aus eine gewis­se Kunst­kom­pe­tenz, auch wenn sie häu­fig ver­un­si­chert wur­de.

Lei­der ist mir vie­les zu kurz gegrif­fen was über Malerei/Bilder gesagt wird. Da ich mich soviel mit der Fra­ge was ver­bin­det sich mit Male­rei beschäf­tigt habe, kann ich aus mei­nen rei­chen Ent­de­ckun­gen mein Wis­sen gern mit euch tei­len, was für euch prak­tisch nütz­lich ist. Wenn du dazu mehr wis­sen willst, tra­ge dich in mei­nen News­let­ter auf der Start­sei­te mei­ner Home­page ein und du erhältst ca. 14 tägig mei­ne Impul­se.

Ich fin­de es ein­fach geni­al, dass man in einem Bild das gan­ze Leben dar­in hat Es ist die Quint­essenz davon und ist gleich­zei­tig eine “Gro­ße Visi­on”. Ein Bild ist Quer­den­ken in Rein­form, also auch das bes­te Mit­tel um Goba­li­tät abzu­bil­den und zu begrei­fen. Um der Kom­ple­xi­tät unse­rer Zeit und der Welt und der Schön­heit und Kraft der ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen auf die Spur zu kom­men und dies im gesell­schaft­li­chen Bewusst­sein zu inte­grie­ren sind Bil­der das bes­te Mit­tel.

Ein Bild ist ein sicht­ba­res Zei­chen unse­res Bewusst­seins­zu­stan­des

Aus all dem wird klar, dass ich weder Spie­ßer­häu­ser pas­send zur Tep­pich­far­be deko­rie­re oder glat­te Design­bil­der mache für gelang­weil­te Snobs, die sich die sog. gro­ßen Namen an die Wand hän­gen wol­len, weil das chic sein soll oder gegen­wär­tig eine Geld­si­cher­heits­an­la­ge scheint. Natür­lich kann ich nicht ver­hin­dern, wenn mei­ne Bildliebhaber*innen mei­ne Bil­der nicht nur in hei­li­gen Räu­men auf­hän­gen, wo Stil­le das Wesent­li­che ent­fal­tet. Trotz­dem sage ich, dass mei­ne Bil­der nicht für jeden sind. Sie sind für Men­schen, die sich für eine fried­vol­le Zukunft täg­lich im All­tag ein­set­zen. Mei­ne Bil­der sind Kraft­fel­der für Men­schen, die eine neue Welt vor­aus­ah­nen und aus mei­nen Bil­dern Kraft und Rea­li­sie­rungs­en­er­gie schöp­fen möch­ten. Bil­der, die sie unter­stüt­zen ver­netzt zu den­ken und zu füh­len, die Tie­fe suchen und Erfül­lung fin­den wol­len. Und für Men­schen, die wis­sen, dass die Schön­heit und Ganz­heit des Lebens in einem Bild kom­pri­miert dar­ge­stellt wer­den kann und sie sich dar­an ori­en­tie­ren möch­ten.

Mei­ne Bil­der sind Quint­essen­zen. Sie sind Quint­essen­zen einer Hei­lung, eines Auf­wach­pro­zes­ses, näm­lich eines “Ganz­wer­den eines Bewusst­seins”. Die Bewusst­seins Erwei­te­rung besteht dar­in, dass wir wirk­lich frei­den­ken­de und füh­len­de Wesen sind und selbst ent­schei­den wie unse­re Zukunft aus­sieht. Und da sind wir jeder eine Deu­tungs­ho­heit und haben die freie Wahl im Spiel der Ideen.

Weißt Du was in dei­nem Lieb­lings­bild steckt und unter wel­chen Bedin­gun­gen es her­ge­stellt wur­de?

Wenn du dazu mehr wis­sen willst, tra­ge dich in mei­nen News­let­ter auf der Start­sei­te mei­ner Home­page ein und du erhältst ca. 14 tägig mei­ne Impul­se.

Dein Pre­mi­um Bild Artist finest für dein sinn­li­ches, innen­welt­be­wuss­tes, umwelt­be­wuss­tes und fai­res Kunst­er­leb­nis, dass Dei­ne Per­sön­lich­keit und dei­nen Weit­blick stil­be­wusst nach innen und außen trägt.Erle­se­ne Ori­gi­na­le für dich in bes­ter Poe­try of Colour Qua­li­tät. Jedes Bild ist ein­zig­ar­tig im Ate­lier von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf in Mar­burg a,d.Lahn im Her­zen von Deutsch­land mit beson­ders viel Lie­be von Hand gefertigt,denn…

Inspi­riert sein macht glück­lich!

 

 

 

3

Dez 17

Dezem­ber 3, 2017

BLAUVIOLETT NOVEMBER II

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

BLAUVIOLETT

Blau­vio­lett ‑eine hei­li­ge Medi­ta­ti­on

Die dun­kels­ten Stun­den leh­ren uns Demut und Buße, wir fan­gen bis­wei­len an zu beten, auch wenn wir den depri­mie­ren­den, trau­ri­gen Momen­ten ger­ne aus­wei­chen möch­ten. Alp­träu­me, Furcht, Sor­ge und das Alter haben einen schwe­ren Klang. Vio­lett,  das uns jen­seits der Schwel­le in eine ande­re Welt, die Innen­welt trägt, macht uns ent­we­der Angst oder zeigt unse­re tief­ver­wur­zel­te Reli­gio­si­tät. Vio­lett weiht uns in die Mys­tik ein, in das gehei­me Wis­sen der Anders­welt. In dem wir durch die fal­len­de Asche gehen und den Rauch wie Nebel zum Him­mel auf­stei­gen sehen, ent­de­cken wir in der Tie­fe des Seins die Fähig­keit zur Selb­stop­fe­rung, zur Läu­te­rung: Die Stil­le des geheim­nis­vol­len Vio­letts.

 

 

16

Nov 17

Novem­ber 16, 2017

VIOLETT I NOVEMBER

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2016 0,42x0,29

VIOLETT

Vio­­lett- Abstieg in die Asche

Vio­lett ist ein stän­di­ger Wech­sel zwi­schen dem drän­gen­den Wol­len des Roten und der ruhi­gen Emp­find­sam­keit des Blau. Die Küh­le des Blaus und die Wär­me des Roten mischt sich zu dem fei­er­li­chen, erns­ten Vio­lett. Die lang­sam her­ab­sin­ken­de Bewe­gung des Vio­let­ten bringt uns jen­seits der Schwel­le. Der Abstieg führt uns mal ehr­fürch­tig erschau­ernd, mal fas­zi­niert in eine mythisch- mys­ti­sche Welt der Magie und Zau­be­rei, des Hades und des Todes. Im Vio­lett ist wenig Licht dar­in, es ist nur einen Schritt von der Fins­ter­nis ent­fernt.

Für wei­se Frau­en und Mys­ti­ker

30

Okt 17

Okto­ber 30, 2017

ROTVIOLETT II Oktober

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Von der roten Zora zur Pur­pur­frau

Über 40 Jah­re Respon­si­ble Inno­va­ti­on und Trans­for­ma­ti­on mit­tels Schön­heit und Ethik

Für anspruchs­vol­le, spi­ri­tu­el­le Querdenker*Innen schaf­fe ich “Poe­try of Colour, Bil­di­ma­gi­na­tio­nen für das posi­ti­ve Zukunfts­feld”, da ich aus eige­ner Erfah­rung davon über­zeugt bin, dass ech­te Schön­heit uns heilt.

Eigent­lich wuss­te ich schon mit 5 Jah­ren, dass ich Ärz­tin wer­den will, schließ­lich war nicht nur der Kopf­schmerz mei­ner Mut­ter schnell ver­schwun­den, wenn ich ihr mit mei­ner son­ni­gen Ruhe die Hand auflegte…doch dann kam alles ganz anders…

Para­de du Cir­que

Mehr­fach in mei­nem Leben habe ich Gren­zen und eige­ne Begren­zun­gen über­schrit­ten und durch mein Kunst­schaf­fen mich und mein Poten­ti­al ent­fal­tet. So kam ich einer­seits aus einem Eltern­haus, in dem mei­ne Mut­ter mei­ne bei­den Brü­der und mich allein­er­zie­hend mit einem Ange­stell­ten­job, spä­ter als Pio­nie­rin in der Öko­mo­de­bran­che ernähr­te. Denn mein Vater, erfolg­reich als Pro­gram­mie­rer erkrank­te plötz­lich chro­nisch schwer. Ander­seits habe ich, als schüch­ter­nes Mäd­chen schon mit 15 Jah­ren ein Thea­ter­spiel geschrie­ben, den Clown Jero­mi­ni gespielt, der die schö­ne See­le, Anna­bel­la aus den Fän­gen des Magi­ers Magni­fiz­i­kus befrei­en will und dafür in die Frem­de zieht. “Para­de du Cir­que” wur­de mit Freun­den so erfolg­reich auf die Büh­ne gebracht, dass das Publi­kum uns im bis zum Büh­nen­rand über­füll­ten Saal am Ende in Begeis­te­rungs­stür­men mit Rosen bewarf.

Wer ist Anti­go­ne wirk­lich?

Es war ein schmerz­li­cher und manch­mal gran­dio­ser Häu­tungs­pro­zess, als Künst­le­rin mei­ne wah­re Bestim­mung zu ent­fal­ten. Erst heu­te gibt es Erkennt­nis­se über Viel­be­ga­bung und dass mein “Gesamt­künst­ler­sein” für mich nor­mal ist. Wäh­rend mei­nes Schau­spiel­stu­di­ums pass­te ich in kei­ne Schub­la­de, trotz all­seits attes­tier­ter schau­spie­le­ri­sche Hoch­be­ga­bung, die sogar mäze­na­tisch geför­dert wur­de: Als Schau­spie­le­rin kann­te sie mich zu gut mit Regie aus, als Regis­seu­rin konn­te ich sofort zum Schau­spie­len oder Tanz­per­for­mance umwech­seln, Büh­­nen- und Kos­tüm­ge­stal­tung, wie Beleuch­tungs­de­sign gehör­te glei­cher­ma­ßen dazu sowie Pro­jekt­ma­nage­ment. All dies hat­te ich schon mit 18 Jah­ren u.a. mit einer avant­gar­dis­ti­schen Insze­nie­rung von Anti­go­ne von Anouilh bewie­sen und selbst damals für selbst­ver­ständ­lich gehal­ten. Aber was war mein Kern mit all mei­nen Talen­ten und Inter­es­sen?

Aschen­put­tel geht spie­len

So muss­te ich durch die Schu­le des Lebens ler­nen mei­nem inne­ren Reich­tum zu ver­trau­en und ihn zu wert­schät­zen. Aus der glän­zen­den Schau­spiel­kar­rie­re, fand ich mich plötz­lich Aschen­put­tel mäßig beim Kar­tof­fel­ver­kauf in einen Bio­la­den kata­pul­tiert und in einer Kul­tur­er­zie­her­aus­bil­dung, weil mir dies Hei­mat gab, die mir durch zu vie­le unter­fi­nan­zier­te Schau­spiel­pro­duk­tio­nen und Exis­tenz­not ent­zo­gen gewe­sen war. Die Frei­heit des Kin­des im Spiel, wie Schil­ler es in den ästhe­ti­schen Brie­fen dar­legt, das sich als Künst­ler ent­fal­tet, wenn dies ein lie­be­voll getra­ge­ner Raum und Anre­gung bie­tet, war so der nächs­te Lehr­meis­ter.

Dorn­rös­chen baut ein Schloss

Das Zwei­­frau-Pup­­pen­­the­a­­ter­­spiel “Dorn­rös­chen “, dass ich auf öffent­li­chen Plät­zen spiel­te, um die Men­schen für die Ein­fach­heit des Schö­nen zu begeis­tern, beglei­te­te mich nach Mar­burg. Für mei­ne zwei Kin­der gestal­te­te ich alles, von innen und außen, Haus, Gar­ten, Möbel, Klei­dung, Pup­pen, Spiel­zeug, Deko was zu einem künst­le­ri­schen, öko­lo­gi­schen Skan­di­na­vi­en — Style- Bul­­ler­­bü- Traum gehört.

Gleich­zei­tig ging ich in die­ser roman­ti­schen Idyl­le, von der Lie­be mei­nes Man­nes und mei­ner jun­gen Fami­lie gestärkt, durch den größ­ten inne­ren Häu­tungs­pro­zess mei­nes Lebens um tie­fer zu tau­chen, ob ich woll­te oder nicht. Die ver­dräng­te Ver­letzt­heit des miss­ach­te­ten Weib­li­chen und Spi­ri­tu­el­len in unse­rer Gesell­schaft traf mich auf meh­re­ren Ebe­nen. Die Tabui­sie­rung und Stig­ma­ti­sie­rung von see­li­schen Häu­tungs­pha­sen, die Aus­gren­zung femi­nis­ti­scher Freun­din­nen, wegen der frei­wil­li­gen Wahl der sog. “Nur-Mut­­ter-und Haus­frau­en­rol­le”, das Fremd­sein unter tra­di­ti­ons­be­wuss­ten Mar­bur­gern und die Trau­ma­ta mei­ner wech­sel­vol­len Her­kunfts­fa­mi­li­en, die im Krieg nicht nur Hab und Gut, son­dern ihre Liebs­ten im Feu­er­brand von Ham­burg ver­lo­ren hat­ten, muss­te ich hin­ter mir las­sen. Das größ­te Hin­der­nis aber war, sich mit allen Kon­se­quen­zen zu mei­nem Künst­ler­sein zu beken­nen. Ich ent­schied mich für das Schwers­te, die Male­rei. Gab es nicht schon Mas­sen von brot­lo­sen Maler*innen und Hobbymaler*innen in die­sem schon fast anti­ken Beruf zu Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung?

Die zin­no­ber­ro­te Zora wird Male­rin

Mutig stürz­te ich mich nach mei­ner ers­ten geför­der­ten Ein­zel­aus­stel­lung in Chi­na in mein nächs­tes gro­ßes Aben­teu­er: Mit gro­ßer Begeis­te­rung reno­vier­te, grün­de­te und ent­wi­ckel­te ich 12 Jah­re im Dach­stock des his­to­ri­schen Schwan­hofs den “Frei­raum für Ideen”,einen groß­zü­gi­gen und frei­en Ate­lier ‑und Ausstellungsort“SchwanhofAteliers“und eine pri­va­te Mal­schu­le “Kunst­ta­len­te” im tra­di­ti­ons­rei­chen Städt­chen Mar­burg. Hier wur­de mei­ne Bild­spra­che durch die mär­chen­durch­tränk­te Land­schaft inspi­riert und einem ste­tig wach­sen­den Kreis von Kunstexpert*innen und-Sam­m­­lern prä­sen­tiert und ver­kauft. Gleich­zei­tig bestärk­te ich jun­ge und älte­re Talen­te als Kunst­coach und Dozen­tin, ihr ver­bor­ge­nes Poten­ti­al zu ent­fal­ten, wodurch die­se nun selbst künst­le­risch erfolg­reich ihren Weg gehen.

Seit kur­zem habe ich den mit Herz­blut geschaf­fe­nen “Frei­raum für Ideen” an ver­ant­wor­tungs­vol­le Kol­le­gen wei­ter gege­ben, um mei­ne Mis­si­on “Poe­try of Colour, Bil­di­ma­gi­na­ti­on für ein posi­ti­ves Zukunfts­feld ” in die Öffent­lich­keit zu tra­gen und offen zu sein für alles Neue, was auf mich zukommt. Wie es mir gelingt mei­ne ver­schie­de­nen Talen­te und Ansprü­che unter einen Hut zu brin­gen, ist die noch zu errin­gen­de Meis­ter­schaft und das Geheim­nis einer Pur­pur­frau.

Für Schön­heit begabt

Poe­try of Colour” ist inspi­riert aus einer Quel­le, mit der ich schon immer ver­bun­den bin: Den Far­ben! Auch wenn ich mich erst am Anfang ste­hend emp­fin­de, ihre Potenz zu erfas­sen, sind sie mir ein zen­tra­les Anlie­gen: “Wenn Far­be beim Malen Ver­ständ­nis und Lie­be ent­ge­gen­ge­bracht wird, erhält sich ihre inne lie­gen­de Kraft und Wirk­sam­keit. Dann leuch­tet das Bild aus sich her­aus.” Als ich das ent­deckt hat­te, beschloss ich mei­ne sehr erfolg­rei­che far­bi­ge Papier­se­rie im Leucht­rah­men nicht wei­ter zu kre­ieren, dort hat­te sich die tech­ni­sche Leucht­rah­men­prä­sen­ta­ti­on zu sehr in den Vor­der­grund gedrängt.

Das Schnee­glut­kleid wird eine Per­le

Nach einer eben­so erfolg­rei­chen Pha­se der lyri­schen, land­schaft­li­chen Farb­abs­trak­ti­on und Klei­der­bil­dern, wie Per­l­en­trop­fen­kleid, Schnee­glut­kleid ent­wi­ckel­te ich mich zum rei­nen Farb­bild, um hier die Selbst­wirk­sam­keit der Far­be am direk­tes­ten zu offen­ba­ren. Im Betrach­ter erzeugt das auf einer höhe­ren Ebe­ne Reso­nanz, die über jedes just for fun- und Hob­by­ma­le­rei, intel­lek­tua­lis­ti­schen und rea­lis­ti­schem Aus­druck hin­aus geht, ja sich dem sogar ent­zieht. Im rei­nen Farb­bild fällt Inhalt und Abbil­dung zusam­men und ist dadurch anspruchs­voll ener­ge­tisch kom­pri­miert. Dies erfor­dert vom Bild­be­trach­ter Bereit­schaft mit Muse zu sehen, wenn er erkennt­nis­mä­ßig mehr dar­aus zie­hen will. Hier kann er sei­ne Vor­stel­lung über Far­ben und dadurch sein inne­res Poten­ti­al erle­bend erwei­tern. Im Betrach­ten des Bil­des begeg­net er der Essenz der Far­be und dadurch ihrer innen­lie­gen­den Urkraft, denn die Maler­per­sön­lich­keit tritt bewusst in den Hin­ter­grund.

Es ist aus all dem deut­lich, dass eine sol­cher Art gewon­ne­ne Bild­welt kost­bar ist, da es aus dem Leben her­aus­fließt und ste­tig wie eine Per­le in der Muschel ent­steht.

Wer hat Muse für Schön­heit?

Wie häu­fig begeg­nen Ihnen Bil­der, die Sie wirk­lich aus ech­tem Her­zen berüh­ren und bei deren Betrach­tung Sie sich Ruhe und ein Sofa wün­schen, um die Bild­wir­kung mit Andacht zu genie­ßen? Ein­schrän­kend muss hin­zu­fügt wer­den, dass nur der vor­ur­teils­freie Betrach­ter genie­ßen kann. Bekann­ter­ma­ßen sind wir ja die Gefan­ge­nen unse­rer gewohn­heits­mä­ßi­gen Wahr­neh­mung. Dies ist wohl ein Grund von meh­re­ren, war­um vie­le Künstler*Innen in den letz­ten 70 Jah­ren auf Pro­vo­ka­ti­on aus Por­no­gra­phie, Gewalt und Häss­lich­keit set­zen, um den Betrach­ter sofort mit aller Gewalt aus sei­ner Spie­ßer­rol­le zu rei­ßen.

Dage­gen bin ich mit ande­ren Gleich­ge­sinn­ten dem viel schwe­re­ren Weg gefolgt, um direkt mit Schön­heit zu wir­ken. Indem ich dar­auf hin­ar­bei­te, Ver­trau­en zu gewin­nen, erar­bei­te ich mir mei­ne Wert­schät­zung durch Kon­se­quenz und Per­spek­ti­ven­wech­sel.

Und weil mir im Schaf­fen die Schön­heit schon immer ein­fach zufliegt und viel­leicht weil ich ande­rer­seits bereit war, in die Tie­fen des Daseins abzu­stei­gen, wirkt die durch mich geflos­se­ne Schön­heit wahr. Seit lan­gem beob­ach­te ich, dass es nach mei­nem Emp­fin­den nicht nur in der aktu­el­len Kunst­sze­ne gera­de­zu ein Dik­tat gibt, einer­seits eine gera­de­zu ver­stö­ren­de Häss­lich­keit und ande­rer­seits deko­ra­tiv per­fek­te oder sogar ver­kitsch­te Bil­der zu ver­herr­li­chen und gäh­nen­de Lee­re als bedeu­tungs­voll zu dekla­rie­ren. Ich habe mich bewusst ent­schlos­sen, dar­auf zu ach­ten, und dies zu mei­nem Maß­stab zu machen, wel­che Wir­kung ein Kunst­werk kurz und lang­fris­tig initi­iert. Ich gehe davon aus, dass wir alle für ech­te Schön­heit begabt sind, die uns wie ein Kind stau­nen lässt und die unser Leben reich und herr­lich macht.

Mein Cre­do lau­tet: Wäh­le Bil­di­ma­gi­na­tio­nen, die Dein Poten­ti­al spie­geln, denn dies ist Dein Zukunfts­feld.

 

 

 

 

12

Okt 17

Okto­ber 12, 2017

ROTVIOLETT I Oktober

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Rot­vio­lett 

Glü­hen­der Schein im Raum

Rot­vio­lett ist eine Mischung aus Pur­pur und Vio­lett, wobei der rote Farb­ton­an­teil noch über­wiegt. Das Röt­li­che tritt uns ent­ge­gen, wäh­rend das Bläu­li­che zurück­weicht. Ein Glü­hen, nicht sprü­hend oder flam­mend und eine bläu­li­che Wei­te klin­gen zusam­men. Die Bläue kühlt die Wär­me des Roten ab, die Röte erfüllt den Raum.

 

 

 

 

 

12

Okt 17

Okto­ber 12, 2017

PURPUR II September

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua 14, 2014, Aqua­rell auf Papier / Water­co­lor on Paper, 0,29x0,42

Pur­pur

Die Essenz der Sinn­lich­keit

Die Far­be Pur­pur taucht im ers­ten mor­gend­li­chen Licht­strahl auf, wenn die Son­ne auf­geht. Wenn man auf dem Schiff erwacht und den Son­nen­auf­gang am Hori­zont beob­ach­tet, kann man die­ses Schau­spiel beob­ach­ten. Es ist ein inten­si­ves Auf­leuch­ten, das am Hori­zont auf­taucht und dann sogar eini­ge Minu­ten dort zu sehen ist. Die Far­be ist im Saum der Dun­kel­heit und man sieht, dass Far­be immer einen Bewe­gungs­mo­ment zwi­schen Licht und Fins­ter­nis zeigt. Das pur­pur­ne Leuch­ten ist so präch­tig, dass man wirk­lich staunt über die magi­sche Schön­heit.

 

 

22

Sep 17

Sep­tem­ber 22, 2017

PUPUR I September

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

 

Aqua, Aqua­rell 2014, 040x0,29

PURPUR

Pur­pur- der könig­li­che Mar­ken­stil der
“Neu­en Avant­gar­de”

Das König­tum besteht heu­te in der Meis­ter­schaft der geleb­ten Ver­bin­dung aus Him­mel und Erde. Die­je­ni­gen unter uns, die sich beru­fen füh­len und denen es steht, Pur­pur zu tra­gen, üben sich dar­in, ihre inne­ren und äuße­ren Lebens­wel­ten meis­ter­lich zu ver­bin­den. Die Fül­le des rei­chen Innen­le­bens, wird erkennt­nis­mä­ßig durch­drun­gen, um dies als rei­fe Früch­te auf der öffent­li­chen Büh­ne des Lebens mit ande­ren zu genie­ßen, fei­er­lich zu tei­len und zu prä­sen­tie­ren. Natür­lich gehört dazu auch die Meis­ter­schaft könig­lich zu leben, sich stil­voll zu klei­den (anneli-eick.com), der mate­ri­el­le Besitz, denn hier zählt: Weni­ger ist mehr, aber davon nur das Bes­te!

Für Pur­pur­frau­en und edle Herr­scher

31

Aug 17

August 31, 2017

KARMIN II August

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua, Aqua­rell 2014, 0,40x0,29

KARMIN

Kar­­min­rot- Edler Glanz

Das Kar­min­rot hat etwas kost­ba­res und chan­giert schon stark zu Pur­pur­rot, obwohl es sich mit Pig­men­ten leicht unter­schei­den lässt. Solan­ge die Farb­qua­li­tät nicht zu dun­kel ist, hat sie eine das Herz “ernäh­ren­de” Wär­me, die wir auch in der ech­ten Nächs­ten­lie­be so emp­fin­den. Als eine vor dem Licht gebil­de­te Far­be, ten­diert sie in ihrer Eigen­be­we­gung zu einer Ver­dich­tung in der Mit­te. Auf die­sem Bild spie­len alle 3 Rot­tö­ne chan­gie­rend  inein­an­der: Zin­no­ber, Kar­min und Pur­pur. Der letz­te Glanz am Him­mel, wenn die Son­ne unter­ge­gan­gen ist, trägt oft die­sen Farb­ton in sich.