Poetry of colour

Poe­try of colour

4

Dez 17

Dezem­ber 4, 2017

VOM SHOWHYPE ZU FAIRART

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

(mein Sohn Con­stan­tin und ich 2017 in mei­nem Kind­heits­ort Klos­ter Maul­bronn)

Vom Show­hype zu Fairart:

Willst du dei­nen Quan­ten­sprung erle­ben?

Der Moment an dem wir kol­lek­tiv ste­hen: Das Bild boomt. D.H. die arche­ty­pi­sche Funk­ti­on des Bil­des, dass es uns inspi­riert und infor­miert scheint her­vor­ra­gend zu funk­tio­nie­ren. Das Bild ist der bes­te Geschich­ten­er­zäh­ler und lei­tet uns nicht nur in Form von Vide­os und Logos durch den All­tag.

Eine rie­si­ge Flut von pro­fes­sio­nel­len und Hob­by­krea­tiv­wirt­schaft­lern spült Bild­pro­duk­te ohne Ende in den öffent­li­chen und pri­va­ten Raum und auf sämt­li­chen Kanä­len der vir­tu­el­len Welt. Neben der neu­en VR-Bril­­le sind Soci­al­me­dia, Film, Fern­se­hen, Vide­os, Spie­le, Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten und Wer­bung, sind Mes­sen, Aus­stel­lun­gen, Büros und Off­spaces bild­las­tig. Vie­les ist aus­ge­stat­tet und kura­tiert von kunst­af­fi­nen Exper­ten, die uns Namen und Inhal­te aus­deu­ten und den Bild­wert ansa­gen.

Eine bil­d­­über­­­sät­­ti­g­­te- bild­süch­ti­ge Gesell­schaft läuft wie fremd­ge­steu­ert scan­ner­mä­ßig durchs rea­le und virtuelle“Ausstellungsparadies”, um das ein oder ande­re für den Haus­ge­brauch zu erwer­ben, selbst nach­zu­ma­len, sich inspi­rie­ren zu las­sen oder sich an den Hypes zu ergöt­zen und von atem­be­rau­ben­den Prei­sen, die von Samm­lern bezahlt wer­den, über­zeu­gen zu las­sen: Ach die Kunst scheint ja doch ziem­lich wich­tig!

Ange­sichts der End­lich­keit unse­res Pla­ne­ten, unse­res Lebens und unse­rer Auf­merk­sam­keit, möch­te ich Dich fra­gen:

1.) Was leis­tet eine zeit­ge­nös­si­sche Male­rei für dich, was Du sonst nir­gends bekommst?

2.) Wel­che Inspi­ra­ti­on ist es wert in dei­nem Leben zu sein? Was ist dir dabei wich­tig?

3.) Wo willst du das haben und wie­viel davon?

Jen­seits vom Show­hype, von Namen und Markt­prei­sen fra­ge ich dich nach der WIRKUNG von Male­rei auf dein Leben. Male­rei als das ursprüng­lichs­te Bild­pro­dukt und aus dem Hand eines Men­schen geschaf­fen, inspi­riert von der krea­ti­ven Potenz der Bild­ne­rin, des Bild­ners, ist der Arche­typ des Bil­des an sich.

Aber wir müs­sen uns über die kon­kre­te Wir­kung eines Bil­des klar wer­den, denn dann ken­nen wir unse­re Zukunft. Wir­kun­gen sind näm­lich Aus­wir­kun­gen! Wol­len wir die­se Aus­wir­kun­gen, d.h. die innen­lie­gen­de Wirk­sam­keit des Bil­des in unse­rem Leben, im öffent­li­chen Raum haben?

Wel­che Wir­kung hat ein ori­gi­na­les Gemäl­de auf dein Leben?

Was ziehst du dar­aus?

Und wel­che Gemäl­de lie­fern was du suchst?

Wel­che Kri­te­ri­en setzt du an?

Denn natür­lich ist die Kunst frei, so frei wie du einem Kind sagen kannst: Jetzt mal Mal ein schö­nes Bild…was dabei her­aus­kommt, das Ergeb­nis leis­tet etwas. Es wirkt und ist nicht frei. Das Wir­ken­de und vor allem das unsicht­bar Wir­ken­de, das nicht Genann­te ist da, ob wir es sehen oder nicht. Das wir­ken­de in objek­ti­ve Kri­te­ri­en zu fas­sen ist eine wich­ti­ge Ori­en­tie­rung für dich. Denn natür­lich bist du frei und wir kön­nen die Welt pla­ka­tie­ren mit Gemäl­den, Objek­ten und Bil­dern, aber erschaf­fen wir so, die Zukunft die wir wol­len? Erzie­len wir Ver­bun­den­heit? Bedient es unse­ren see­­lisch-geis­­ti­gen Hun­ger? Rich­tet es uns auf das aus was wir anstre­ben?

Ein zeit­ge­nös­si­sches Gemäl­de ist ein magi­scher Ort, je nach Inhalt ein Schau­platz, ein Kriegs­ge­biet, Todes­strei­fen, ein Para­dies, ein Ort der Hei­lung. Als Durch­drin­gungs­ort von phy­si­schem und geis­ti­gem kannst du bewusst und unbe­wusst dar­in “lesen” und dei­ne See­le an der see­li­schen Wär­me, der Leben­dig­keit und dem Glanz der Wahr­heit näh­ren oder der Lüge oder Täu­schung, der Lee­re aus­set­zen.

Eine Male­rei ist eine beweg­te, leben­di­ge Ver­bin­dung aus Gedan­ken und Gefühl und dadurch ein Rea­li­sie­rungs­in­stru­ment und ein soge­nann­ter Mind­set­ge­ber. Weil zeit­ge­nös­si­sche Male­rei in unse­rer Zeit ent­stan­den ist gera­de es das stärks­te Mind­set­ting­tool, das wir haben. Es kann die Kom­ple­xi­tät des Lebens kom­pri­miert sicht­bar machen. Es wirkt auf dein Bewusst­sein, Unter­be­wusst­sein und Selbst­be­wusst­sein und akti­viert Ener­gie und Reso­nanz in dir. Du rich­test dich dar­an aus, ob es dir bewusst ist oder nicht.

Querdenker*innen wis­sen war­um sie sich mit der Quint­essenz einer gro­ßen Idee ver­bin­den: Umgib dich täg­lich damit und sie rea­li­siert sich!

Genie­ße schon jetzt das unsag­ba­re Mehr eines Kunst­werks, das dich in der Tie­fe anrührt.

Fra­ge dich auch: Wel­che ein­zig­ar­ti­ge Visi­on lässt dich und dein Busi­ness, dei­ne Lebens­mis­si­on am bes­ten nach außen sicht­bar strah­len? Mit was ver­bin­dest du dich?

Ange­sicht der Bild­flut möch­te ich sen­si­bi­li­sie­ren für das Wir­ken­de und den Nut­zen, den wir dar­an haben, des­halb set­ze ich mir selbst seit Jah­ren selbst­ge­wähl­te ethi­sche Maß­stä­be. Wenn du dazu mehr wis­sen willst, tra­ge dich in mei­nen News­let­ter auf der Start­sei­te mei­ner Home­page ein und du erhältst ca. 14 tägig mei­ne Impul­se.

Als Kul­tur­krea­ti­ve lief ich so oft gelang­weilt, uner­füllt, sogar genervt und dar­über ver­är­gert durch Aus­stel­lun­gen von zeit­ge­nös­si­scher Male­rei und spür­te, da stimmt doch was nicht. Begleit­ma­te­ri­al, das mir den Wert und Inhalt durch die Exper­ti­se von Kunstexpert*innen glaub­haft machen soll­te, führ­te eben­falls in eine inne­re Lee­re. Es sprach ein­fach nicht in der Tie­fe an, was mich erfüll­te. Und ich war nicht die Ein­zi­ge, der es so ging obwohl mein Umfeld kunst­af­fin war.

Was war hier los? Es hat eine Wei­le gedau­ert bis ich mei­ne Auto­no­mie und mei­ne Kunst­be­dürf­nis­se ernst nahm und erkann­te, dass mein Erle­ben und Kön­nen Ande­ren sogar Nut­zen brach­te. Ja genau die­ses, du bist bei einem Bild wirk­lich erfüllt, so dass du am liebs­ten dein Leben damit teilst. Du brauchst dann kein Gewiss­heits­zer­ti­fi­kat oder eine exter­ne kunst­af­fi­ne Deu­tungs­ho­heit, die dem Wert bei­misst. Und du brauchst auch kei­ne Mas­sen von Bil­dern, son­dern nur das ganz bestimm­te Ein­zig­ar­ti­ge, das genau wie für dich gemacht ist.

Ich fin­de es groß­ar­tig, dass ich heu­te die Frei­heit habe, selbst über mei­ne Male­rei zu spre­chen und die Hoheit über das was wich­tig ist und sein soll bei mir als Künst­le­rin liegt. Schließ­lich ist das Werk durch mei­ne Hand ent­stan­den und es hat mir selbst so viel zu erzäh­len, was über sei­ne Ent­ste­hungs­ge­schich­te weit hin­aus­geht. Und weil mir auf­ge­fal­len ist, dass Geschich­ten, so wie Bil­der die Chan­ce sind in das Herz des Betrach­ters ein­ge­las­sen zu wer­den. Also um den Betrach­ter ver­traut mit Unge­wohn­tem und ganz Neu­em zu machen. Wie wol­len wir sonst das Neue bemer­ken? Jeder Film­pro­du­zent darf über sei­ne Inten­tio­nen spre­chen, nur die Maler*innen sol­len schwei­gen, weil sie sonst den Rezi­pi­en­ten beein­flus­sen könn­ten? Dem steht ja nicht ent­ge­gen, dass Ande­re und ins­be­son­de­re Kunstexpert*innen außer­or­dent­lich exakt Wesent­li­ches bemer­ken oder auch mei­ne Betrach­tun­gen hin­ter­fra­gen. Eigent­lich ist Kunst und Male­rei nicht so gedrech­selt und schwer, wie sie heu­te oft kopf­las­tig daher­kommt. Jeder hat von Natur aus eine gewis­se Kunst­kom­pe­tenz, auch wenn sie häu­fig ver­un­si­chert wur­de.

Lei­der ist mir vie­les zu kurz gegrif­fen was über Malerei/Bilder gesagt wird. Da ich mich soviel mit der Fra­ge was ver­bin­det sich mit Male­rei beschäf­tigt habe, kann ich aus mei­nen rei­chen Ent­de­ckun­gen mein Wis­sen gern mit euch tei­len, was für euch prak­tisch nütz­lich ist. Wenn du dazu mehr wis­sen willst, tra­ge dich in mei­nen News­let­ter auf der Start­sei­te mei­ner Home­page ein und du erhältst ca. 14 tägig mei­ne Impul­se.

Ich fin­de es ein­fach geni­al, dass man in einem Bild das gan­ze Leben dar­in hat Es ist die Quint­essenz davon und ist gleich­zei­tig eine “Gro­ße Visi­on”. Ein Bild ist Quer­den­ken in Rein­form, also auch das bes­te Mit­tel um Goba­li­tät abzu­bil­den und zu begrei­fen. Um der Kom­ple­xi­tät unse­rer Zeit und der Welt und der Schön­heit und Kraft der ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen auf die Spur zu kom­men und dies im gesell­schaft­li­chen Bewusst­sein zu inte­grie­ren sind Bil­der das bes­te Mit­tel.

Ein Bild ist ein sicht­ba­res Zei­chen unse­res Bewusst­seins­zu­stan­des

Aus all dem wird klar, dass ich weder Spie­ßer­häu­ser pas­send zur Tep­pich­far­be deko­rie­re oder glat­te Design­bil­der mache für gelang­weil­te Snobs, die sich die sog. gro­ßen Namen an die Wand hän­gen wol­len, weil das chic sein soll oder gegen­wär­tig eine Geld­si­cher­heits­an­la­ge scheint. Natür­lich kann ich nicht ver­hin­dern, wenn mei­ne Bildliebhaber*innen mei­ne Bil­der nicht nur in hei­li­gen Räu­men auf­hän­gen, wo Stil­le das Wesent­li­che ent­fal­tet. Trotz­dem sage ich, dass mei­ne Bil­der nicht für jeden sind. Sie sind für Men­schen, die sich für eine fried­vol­le Zukunft täg­lich im All­tag ein­set­zen. Mei­ne Bil­der sind Kraft­fel­der für Men­schen, die eine neue Welt vor­aus­ah­nen und aus mei­nen Bil­dern Kraft und Rea­li­sie­rungs­en­er­gie schöp­fen möch­ten. Bil­der, die sie unter­stüt­zen ver­netzt zu den­ken und zu füh­len, die Tie­fe suchen und Erfül­lung fin­den wol­len. Und für Men­schen, die wis­sen, dass die Schön­heit und Ganz­heit des Lebens in einem Bild kom­pri­miert dar­ge­stellt wer­den kann und sie sich dar­an ori­en­tie­ren möch­ten.

Mei­ne Bil­der sind Quint­essen­zen. Sie sind Quint­essen­zen einer Hei­lung, eines Auf­wach­pro­zes­ses, näm­lich eines “Ganz­wer­den eines Bewusst­seins”. Die Bewusst­seins Erwei­te­rung besteht dar­in, dass wir wirk­lich frei­den­ken­de und füh­len­de Wesen sind und selbst ent­schei­den wie unse­re Zukunft aus­sieht. Und da sind wir jeder eine Deu­tungs­ho­heit und haben die freie Wahl im Spiel der Ide­en.

Weißt Du was in dei­nem Lieb­lings­bild steckt und unter wel­chen Bedin­gun­gen es her­ge­stellt wur­de?

Wenn du dazu mehr wis­sen willst, tra­ge dich in mei­nen News­let­ter auf der Start­sei­te mei­ner Home­page ein und du erhältst ca. 14 tägig mei­ne Impul­se.

Dein Pre­mi­um Bild Artist finest für dein sinn­li­ches, innen­welt­be­wuss­tes, umwelt­be­wuss­tes und fai­res Kunst­er­leb­nis, dass Dei­ne Per­sön­lich­keit und dei­nen Weit­blick stil­be­wusst nach innen und außen trägt.Erle­se­ne Ori­gi­na­le für dich in bes­ter Poe­try of Colour Qua­li­tät. Jedes Bild ist ein­zig­ar­tig im Ate­lier von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf in Mar­burg a,d.Lahn im Her­zen von Deutsch­land mit beson­ders viel Lie­be von Hand gefertigt,denn…

Inspi­riert sein macht glück­lich!

 

 

 

3

Dez 17

Dezem­ber 3, 2017

BLAUVIOLETT NOVEMBER II

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

BLAUVIOLETT

Blau­vio­lett -eine hei­li­ge Medi­ta­ti­on

Die dun­kels­ten Stun­den leh­ren uns Demut und Buße, wir fan­gen bis­wei­len an zu beten, auch wenn wir den depri­mie­ren­den, trau­ri­gen Momen­ten ger­ne aus­wei­chen möch­ten. Alp­träu­me, Furcht, Sor­ge und das Alter haben einen schwe­ren Klang. Vio­lett,  das uns jen­seits der Schwel­le in eine ande­re Welt, die Innen­welt trägt, macht uns ent­we­der Angst oder zeigt unse­re tief­ver­wur­zel­te Reli­gio­si­tät. Vio­lett weiht uns in die Mys­tik ein, in das gehei­me Wis­sen der Anders­welt. In dem wir durch die fal­len­de Asche gehen und den Rauch wie Nebel zum Him­mel auf­stei­gen sehen, ent­de­cken wir in der Tie­fe des Seins die Fähig­keit zur Selb­stop­fe­rung, zur Läu­te­rung: Die Stil­le des geheim­nis­vol­len Vio­letts.

 

 

16

Nov 17

Novem­ber 16, 2017

VIOLETT I NOVEMBER

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2016 0,42x0,29

VIOLETT

Vio­­lett- Abstieg in die Asche

Vio­lett ist ein stän­di­ger Wech­sel zwi­schen dem drän­gen­den Wol­len des Roten und der ruhi­gen Emp­find­sam­keit des Blau. Die Küh­le des Blaus und die Wär­me des Roten mischt sich zu dem fei­er­li­chen, erns­ten Vio­lett. Die lang­sam her­ab­sin­ken­de Bewe­gung des Vio­let­ten bringt uns jen­seits der Schwel­le. Der Abstieg führt uns mal ehr­fürch­tig erschau­ernd, mal fas­zi­niert in eine mythisch- mys­ti­sche Welt der Magie und Zau­be­rei, des Hades und des Todes. Im Vio­lett ist wenig Licht dar­in, es ist nur einen Schritt von der Fins­ter­nis ent­fernt.

Für wei­se Frau­en und Mys­ti­ker

30

Okt 17

Okto­ber 30, 2017

ROTVIOLETT II Oktober

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Von der roten Zora zur Pur­pur­frau

Über 40 Jah­re Respon­si­ble Inno­va­ti­on und Trans­for­ma­ti­on mit­tels Schön­heit und Ethik

Für Querdenker*Innen schaf­fe ich “Poe­try of Colour, Bil­dima­gi­na­tio­nen für das posi­ti­ve Zukunfts­feld”, da ich aus eige­ner Erfah­rung davon über­zeugt bin, dass ech­te Schön­heit uns heilt.

Eigent­lich wuss­te ich schon mit 5 Jah­ren, dass ich Ärz­tin wer­den will, schließ­lich war nicht nur der Kopf­schmerz mei­ner Mut­ter schnell ver­schwun­den, wenn ich ihr mit mei­ner son­ni­gen Ruhe die Hand auflegte…doch dann kam alles ganz anders…

Para­de du Cir­que

Mehr­fach in mei­nem Leben habe ich Gren­zen und eige­ne Begren­zun­gen über­schrit­ten und durch mein Kunst­schaf­fen mich und mein Poten­ti­al ent­fal­tet. So kam ich einer­seits aus einem Eltern­haus, in dem mei­ne Mut­ter mei­ne bei­den Brü­der und mich allein­er­zie­hend mit einem Ange­stell­ten­job, spä­ter als Pio­nie­rin in der Öko­mo­de­bran­che ernähr­te. Denn mein Vater, erfolg­reich als Pro­gram­mie­rer erkrank­te plötz­lich chro­nisch schwer. Ander­seits habe ich, als schüch­ter­nes Mäd­chen schon mit 15 Jah­ren ein Thea­ter­spiel geschrie­ben, den Clown Jero­mi­ni gespielt, der die schö­ne See­le, Anna­bel­la aus den Fän­gen des Magi­ers Magni­fi­zi­kus befrei­en will und dafür in die Frem­de zieht. “Para­de du Cir­que” wur­de mit Freun­den so erfolg­reich auf die Büh­ne gebracht, dass das Publi­kum uns im bis zum Büh­nen­rand über­füll­ten Saal am Ende in Begeis­te­rungs­stür­men mit Rosen bewarf.

Wer ist Anti­go­ne wirk­lich?

Es war ein schmerz­li­cher und manch­mal gran­dio­ser Häu­tungs­pro­zess, als Künst­le­rin mei­ne wah­re Bestim­mung zu ent­fal­ten. Erst heu­te gibt es Erkennt­nis­se über Viel­be­ga­bung und dass mein “Gesamt­künst­ler­sein” für mich nor­mal ist. Wäh­rend mei­nes Schau­spiel­stu­di­ums pass­te ich in kei­ne Schub­la­de, trotz all­seits attes­tier­ter schau­spie­le­ri­sche Hoch­be­ga­bung, die sogar mäze­na­tisch geför­dert wur­de: Als Schau­spie­le­rin kann­te sie mich zu gut mit Regie aus, als Regis­seu­rin konn­te ich sofort zum Schau­spie­len oder Tanz­per­for­mance umwech­seln, Büh­­nen- und Kos­tüm­ge­stal­tung, wie Beleuch­tungs­de­sign gehör­te glei­cher­ma­ßen dazu sowie Pro­jekt­ma­nage­ment. All dies hat­te ich schon mit 18 Jah­ren u.a. mit einer avant­gar­dis­ti­schen Insze­nie­rung von Anti­go­ne von Anouilh bewie­sen und selbst damals für selbst­ver­ständ­lich gehal­ten. Aber was war mein Kern mit all mei­nen Talen­ten und Inter­es­sen?

Aschen­put­tel geht spie­len

So muss­te ich durch die Schu­le des Lebens ler­nen mei­nem inne­ren Reich­tum zu ver­trau­en und ihn zu wert­schät­zen. Aus der glän­zen­den Schau­spiel­kar­rie­re, fand ich mich plötz­lich Aschen­put­tel mäßig beim Kar­tof­fel­ver­kauf in einen Bio­la­den kata­pul­tiert und in einer Kul­tur­er­zie­her­aus­bil­dung, weil mir dies Hei­mat gab, das mir durch zu vie­le unter­fi­nan­zier­te Schau­spiel­pro­duk­tio­nen und Exis­tenz­not ent­zo­gen gewe­sen war. Die Frei­heit des Kin­des im Spiel, wie Schil­ler es in den ästhe­ti­schen Brie­fen dar­legt, das sich als Künst­ler ent­fal­tet, wenn dies ein lie­be­voll getra­ge­ner Raum und Anre­gung bie­tet, war so der nächs­te Lehr­meis­ter.

Dorn­rös­chen baut ein Schloss

Das Zwei­­frau-Pup­pen­­the­a­­ter­­spiel “Dorn­rös­chen “, dass ich auf öffent­li­chen Plät­zen spiel­te, um die Men­schen für die Ein­fach­heit des Schö­nen zu begeis­tern, beglei­te­te mich nach Mar­burg. Für mei­ne zwei Kin­der gestal­te­te ich alles, von innen und außen, Haus, Gar­ten, Möbel, Klei­dung, Pup­pen, Spiel­zeug, Deko was zu einem künst­le­ri­schen, öko­lo­gi­schen Skan­di­na­vi­en — Style- Bul­­ler­bü- Traum gehört.

Gleich­zei­tig ging ich in die­ser roman­ti­schen Idyl­le, von der Lie­be mei­nes Man­nes und mei­ner jun­gen Fami­lie gestärkt, durch die größ­te see­li­sche Höl­le mei­nes Lebens um tie­fer zu tau­chen, ob ich woll­te oder nicht. Die ver­dräng­te Ver­letzt­heit des miss­ach­te­ten Weib­li­chen in unse­rer Gesell­schaft traf mich auf meh­re­ren Ebe­nen. Die Tabui­sie­rung und Stig­ma­ti­sie­rung eines psy­chi­schen Lei­dens, die Aus­gren­zung femi­nis­ti­scher Freun­din­nen, wegen der frei­wil­li­gen Wahl der sog. “Nur-Mut­­ter-und Haus­frau­en­rol­le”, das Fremd­sein unter tra­di­ti­ons­be­wuss­ten Mar­bur­gern und die Trau­ma­ta mei­ner wech­sel­vol­len Her­kunfts­fa­mi­li­en, die im Krieg nicht nur Hab und Gut, son­dern ihre Liebs­ten im Feu­er­brand von Ham­burg ver­lo­ren hat­ten, muss­te ich hin­ter mir las­sen. Das größ­te Hin­der­nis aber war, sich mit allen Kon­se­quen­zen zu mei­nem Künst­ler­sein zu beken­nen. Ich ent­schied mich für das Schwers­te, die Male­rei. Gab es nicht schon Mas­sen von brot­lo­sen Maler*innen und Hobbymaler*innen in die­sem schon fast anti­ken Beruf zu Zei­ten der Digi­ta­li­sie­rung?

Die zin­no­ber­ro­te Zora wird Male­rin

Mutig stürz­te ich mich nach mei­ner ers­ten geför­der­ten Ein­zel­aus­stel­lung in Chi­na in mein nächs­tes gro­ßes Aben­teu­er: Mit gro­ßer Begeis­te­rung reno­vier­te, grün­de­te und ent­wi­ckel­te ich 12 Jah­re im Dach­stock des his­to­ri­schen Schwan­hofs einen groß­zü­gi­gen und frei­en Ate­­lier- Unter­richts -und Aus­stel­lungs­ort “Schwan­hof­Ate­liers” im tra­di­ti­ons­rei­chen Städt­chen Mar­burg. Hier wur­de mei­ne Bild­spra­che durch die mär­chen­durch­tränk­te Land­schaft inspi­riert und einem ste­tig wach­sen­den Kreis von Kunstexpert*innen und-Sam­m­­lern prä­sen­tiert und ver­kauft. Gleich­zei­tig bestärk­te ich jun­ge und älte­re Talen­te als Kunst­coach und Dozen­tin, ihr ver­bor­ge­nes Poten­ti­al zu ent­fal­ten, wodurch die­se nun selbst künst­le­risch erfolg­reich ihren Weg gehen.

Seit kur­zem habe ich den mit Herz­blut geschaf­fe­nen “Frei­raum für Ide­en” an ver­ant­wor­tungs­vol­le Kol­le­gen wei­ter gege­ben, um mei­ne Mis­si­on “Poe­try of Colour, Bil­dima­gi­na­ti­on für ein posi­ti­ves Zukunfts­feld ” in die Öffent­lich­keit zu tra­gen und offen zu sein für alles Neue, was auf mich zukommt. Wie es mir gelingt mei­ne ver­schie­de­nen Talen­te und Ansprü­che unter einen Hut zu brin­gen, ist die noch zu errin­gen­de Meis­ter­schaft und das Geheim­nis einer Pur­pur­frau.

Für Schön­heit begabt

Poe­try of Colour” ist inspi­riert aus einer Quel­le, mit der ich schon immer ver­bun­den bin: Den Far­ben! Auch wenn ich mich erst am Anfang ste­hend emp­fin­de, ihre Potenz zu erfas­sen, sind sie mir ein zen­tra­les Anlie­gen: “Wenn Far­be beim Malen Ver­ständ­nis und Lie­be ent­ge­gen­ge­bracht wird, erhält sich ihre inne lie­gen­de Kraft und Wirk­sam­keit. Dann leuch­tet das Bild aus sich her­aus.” Als ich das ent­deckt hat­te, beschloss ich mei­ne sehr erfolg­rei­che far­bi­ge Papier­se­rie im Leucht­rah­men nicht wei­ter zu kre­ieren, dort hat­te sich die tech­ni­sche Leucht­rah­men­prä­sen­ta­ti­on zu sehr in den Vor­der­grund gedrängt.

Das Schnee­glut­kleid wird eine Per­le

Nach einer eben­so erfolg­rei­chen Pha­se der lyri­schen, land­schaft­li­chen Farb­abs­trak­ti­on und Klei­der­bil­dern, wie Perl­entrop­fen­kleid, Schnee­glut­kleid ent­wi­ckel­te ich mich zum rei­nen Farb­bild, um hier die Selbst­wirk­sam­keit der Far­be am direk­tes­ten zu offen­ba­ren. Im Betrach­ter erzeugt das auf einer höhe­ren Ebe­ne Reso­nanz, die über jedes just for fun- und Hob­by­ma­le­rei, intel­lek­tua­lis­ti­schen und rea­lis­ti­schem Aus­druck hin­aus geht, ja sich dem sogar ent­zieht. Im rei­nen Farb­bild fällt Inhalt und Abbil­dung zusam­men und ist dadurch anspruchs­voll ener­ge­tisch kom­pri­miert. Dies erfor­dert vom Bild­be­trach­ter Bereit­schaft mit Muse zu sehen, wenn er erkennt­nis­mä­ßig mehr dar­aus zie­hen will. Hier kann er sei­ne Vor­stel­lung über Far­ben und dadurch sein inne­res Poten­ti­al erle­bend erwei­tern. Im Betrach­ten des Bil­des begeg­net er der Essenz der Far­be und dadurch ihrer innen­lie­gen­den Urkraft, denn die Maler­per­sön­lich­keit tritt bewusst in den Hin­ter­grund.

Es ist aus all dem deut­lich, dass eine sol­cher Art gewon­ne­ne Bild­welt kost­bar ist, da es aus dem Leben her­aus­fließt und ste­tig wie eine Per­le in der Muschel ent­steht.

Wer hat Muse für Schön­heit?

Wie häu­fig begeg­nen Ihnen Bil­der, die Sie wirk­lich aus ech­tem Her­zen berüh­ren und bei deren Betrach­tung Sie sich Ruhe und ein Sofa wün­schen, um die Bild­wir­kung mit Andacht zu genie­ßen? Ein­schrän­kend muss hin­zu­fügt wer­den, dass nur der vor­ur­teils­freie Betrach­ter genie­ßen kann. Bekann­ter­ma­ßen sind wir ja die Gefan­ge­nen unse­rer gewohn­heits­mä­ßi­gen Wahr­neh­mung. Dies ist wohl ein Grund von meh­re­ren, war­um vie­le Künstler*Innen in den letz­ten 70 Jah­ren auf Pro­vo­ka­ti­on aus Por­no­gra­phie, Gewalt und Häss­lich­keit set­zen, um den Betrach­ter sofort mit aller Gewalt aus sei­ner Spie­ßer­rol­le zu rei­ßen.

Dage­gen bin ich mit ande­ren Gleich­ge­sinn­ten dem viel schwe­re­ren Weg gefolgt, um direkt mit Schön­heit zu wir­ken. Indem ich dar­auf hin­ar­bei­te, Ver­trau­en zu gewin­nen, erar­bei­te ich mir mei­ne Wert­schät­zung durch Kon­se­quenz und Per­spek­ti­ven­wech­sel.

Und weil mir im Schaf­fen die Schön­heit schon immer ein­fach zufliegt und viel­leicht weil ich ande­rer­seits bereit war, in die Tie­fen des Daseins abzu­stei­gen, wirkt die durch mich geflos­se­ne Schön­heit wahr. Seit lan­gem beob­ach­te ich, dass es nach mei­nem Emp­fin­den nicht nur in der aktu­el­len Kunst­sze­ne gera­de­zu ein Dik­tat gibt, einer­seits eine gera­de­zu ver­stö­ren­de Häss­lich­keit und ande­rer­seits deko­ra­tiv per­fek­te oder sogar ver­kitsch­te Bil­der zu ver­herr­li­chen und gäh­nen­de Lee­re als bedeu­tungs­voll zu dekla­rie­ren. Ich habe mich bewusst ent­schlos­sen, dar­auf zu ach­ten, und dies zu mei­nem Maß­stab zu machen, wel­che Wir­kung ein Kunst­werk kurz und lang­fris­tig initi­iert. Ich gehe davon aus, dass wir alle für ech­te Schön­heit begabt sind, die uns wie ein Kind stau­nen lässt und die unser Leben reich und herr­lich macht.

Mein Cre­do lau­tet: Wäh­le Bil­dima­gi­na­tio­nen, die Dein Poten­ti­al spie­geln, denn dies ist Dein Zukunfts­feld.

 

 

 

 

12

Okt 17

Okto­ber 12, 2017

ROTVIOLETT I Oktober

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Rot­vio­lett 

Glü­hen­der Schein im Raum

Rot­vio­lett ist eine Mischung aus Pur­pur und Vio­lett, wobei der rote Farb­ton­an­teil noch über­wiegt. Das Röt­li­che tritt uns ent­ge­gen, wäh­rend das Bläu­li­che zurück­weicht. Ein Glü­hen, nicht sprü­hend oder flam­mend und eine bläu­li­che Wei­te klin­gen zusam­men. Die Bläue kühlt die Wär­me des Roten ab, die Röte erfüllt den Raum.

 

 

 

 

 

12

Okt 17

Okto­ber 12, 2017

PURPUR II September

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua 14, 2014, Aqua­rell auf Papier / Water­co­lor on Paper, 0,29x0,42

Pur­pur

Die Essenz der Sinn­lich­keit

Die Far­be Pur­pur taucht im ers­ten mor­gend­li­chen Licht­strahl auf, wenn die Son­ne auf­geht. Wenn man auf dem Schiff erwacht und den Son­nen­auf­gang am Hori­zont beob­ach­tet, kann man die­ses Schau­spiel beob­ach­ten. Es ist ein inten­si­ves Auf­leuch­ten, das am Hori­zont auf­taucht und dann sogar eini­ge Minu­ten dort zu sehen ist. Die Far­be ist im Saum der Dun­kel­heit und man sieht, dass Far­be immer einen Bewe­gungs­mo­ment zwi­schen Licht und Fins­ter­nis zeigt. Das pur­pur­ne Leuch­ten ist so präch­tig, dass man wirk­lich staunt über die magi­sche Schön­heit.

 

 

22

Sep 17

Sep­tem­ber 22, 2017

PUPUR I September

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

 

Aqua, Aqua­rell 2014, 040x0,29

PURPUR

Pur­pur- der könig­li­che Mar­ken­stil der
Neu­en Avant­gar­de”

Das König­tum besteht heu­te in der Meis­ter­schaft der geleb­ten Ver­bin­dung aus Him­mel und Erde. Die­je­ni­gen unter uns, die sich beru­fen füh­len und denen es steht, Pur­pur zu tra­gen, üben sich dar­in, ihre inne­ren und äuße­ren Lebens­wel­ten meis­ter­lich zu ver­bin­den. Die Fül­le des rei­chen Innen­le­bens, wird erkennt­nis­mä­ßig durch­drun­gen, um dies als rei­fe Früch­te auf der öffent­li­chen Büh­ne des Lebens mit ande­ren zu genie­ßen, fei­er­lich zu tei­len und zu prä­sen­tie­ren. Natür­lich gehört dazu auch die Meis­ter­schaft könig­lich zu leben, sich stil­voll zu klei­den (anneli-eick.com), der mate­ri­el­le Besitz, denn hier zählt: Weni­ger ist mehr, aber davon nur das Bes­te!

Für Pur­pur­frau­en und edle Herr­scher

31

Aug 17

August 31, 2017

KARMIN II August

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua, Aqua­rell 2014, 0,40x0,29

KARMIN

Kar­­min­rot- Edler Glanz

Das Kar­min­rot hat etwas kost­ba­res und chan­giert schon stark zu Pur­pur­rot, obwohl es sich mit Pig­men­ten leicht unter­schei­den lässt. Solan­ge die Farb­qua­li­tät nicht zu dun­kel ist, hat sie eine das Herz “ernäh­ren­de” Wär­me, die wir auch in der ech­ten Nächs­ten­lie­be so emp­fin­den. Als eine vor dem Licht gebil­de­te Far­be, ten­diert sie in ihrer Eigen­be­we­gung zu einer Ver­dich­tung in der Mit­te. Auf die­sem Bild spie­len alle 3 Rot­tö­ne chan­gie­rend  inein­an­der: Zin­no­ber, Kar­min und Pur­pur. Der letz­te Glanz am Him­mel, wenn die Son­ne unter­ge­gan­gen ist, trägt oft die­sen Farb­ton in sich.

25

Aug 17

August 25, 2017

KARMIN I August

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

KARMIN

Kar­­min-  die Lie­be zum Mit­men­schen

Kar­min ist die ande­re Sei­te der Rot­qua­li­tät. Wenn Zin­no­ber­rot dem Feu­er, dem arte­ri­el­len Blut, dem Angriff,dem Eros/Sex ver­wandt ist, ent­spricht Kar­min dem ste­ti­gen Leuch­ten einer emp­fun­de­nen Wär­me. Hier ist Macht im Sein, das sich nicht auf­drängt. Das kar­min­ro­te Schei­nen ist dem Emp­fin­den der Demut sehr nahe, die wir vor­schnell heu­te als macht­los inter­pre­tie­ren. Der Jün­ger Johan­nes, der Chris­tus so nahe war, dass er an sei­ner Brust lie­gend dar­ge­stellt wird, reprä­sen­tiert für mich die­se demü­ti­ge Stär­ke, der  Aga­pe. Etwas, das grö­ßer und stär­ker ist als unse­re ego­is­ti­sche Lie­be, liegt in der ech­ten, zuge­wand­ten Mit­mensch­lich­keit.

Für Freun­de und Herz­men­schen

 

28

Jul 17

Juli 28, 2017

ZINNOBER II Juli

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua, Aqua­rell 2014 0,42xo,29

ZINNOBER 

Zin­no­ber — feu­ri­ge Erde

In den glü­hen­den Koh­len, der Scham­rö­te, dem Fie­ber und dem Son­nen­brand, wenn die Hit­ze des Son­ne nach­träg­lich auf der Haut brennt, sehen und füh­len wir die hei­ße Ener­gie der zin­no­ber­ro­ten Far­be. Das ursprüng­li­che Pig­ment stammt aus dem häu­fig vor­kom­men­den Mine­ral Cinna­ba­rit und ist über­all auf der Welt an Bruch­kan­ten um Schlo­te von Vul­ka­nen und hei­ßen Quel­len zu fin­den. Zin­no­ber in der Male­rei wur­de für Maria Mag­da­le­na  ein­ge­setzt, dem Gewand einer Ver­füh­re­rin und Sün­de­rin. Die Redens­art: “Mach nicht so einen Zinnober”-also so einen unnö­ti­gen Auf­stand, ken­nen wir, wenn Ener­gie­bün­del die Ner­ven stra­pa­zie­ren.

Für Ama­zo­nen und Revo­lu­tio­nä­re

14

Jul 17

Juli 14, 2017

ZINNOBER I Juli

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

ZINNOBER  

Zin­­no­ber­rot- hei­li­ger Zorn

Als Jugend­li­che las ich mit gro­ßer Begeis­te­rung  die Geschich­te der “Roten Zora” von Kurt Held. Sie war eine lei­den­schaft­li­che Kämp­fe­rin für das freie, selbst­be­stimm­te Leben, weil sie, wie ihre Ban­de, ihr Zuhau­se ver­lo­ren hat­te und sich die­se Daseins­be­rech­ti­gung neu errang. Zin­no­ber erle­ben wir als Gefühls­qua­li­tät beim hei­li­gen Zorn, der uns ergreift, wenn wir eine him­mel­schrei­en­de Unge­rech­tig­keit erle­ben. Zin­no­ber hat eine sehr dich­te, mate­ri­el­le Farb­qua­li­tät und ist als psy­cho­lo­gi­sches Macht­mit­tel so aktiv und stark wirk­sam, dass sie grund­sätz­lich im Mar­ke­ting zum Ein­satz kommt, wenn gedroht , eine rote Linie gezo­gen , vor Gefahr gewarnt und eine Revo­lu­ti­on initi­iert wird. Es ist die Far­be des zin­no­ber­ro­ten Klatsch­mohns, der in zau­ber­haf­ten Farb­tup­fen aus den grü­nen Wie­sen leuch­tet, die Glücks­far­be der Chi­ne­sen. Für Euro­pä­er ist Zin­no­ber die kämp­fe­ri­sche For­de­rung nach Gerech­tig­keit und in Maßen in Bil­dern ein­ge­setzt, ein Augen­schmauß.

2

Jul 17

Juli 2, 2017

ORANGE II Juni

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Oran­ge

Oran­ge- schwin­ge dei­ne Hüf­ten

Wenn die Far­be oran­ge auf­taucht besteht ein Gleich­ge­wicht zwi­schen Licht und Fins­ter­nis. Das gerad­li­nig strah­len­de Licht bestrahlt eine beweg­te Fins­ter­nis, eine Trü­bung. Die­se Ein­trü­bung erle­ben wir z.B. beim Son­nen­un­ter­gang, wenn Dunst­schlei­er zwi­schen uns und der Son­ne zur Ver­­­dun­­ke­­lung- als Rötung sicht­bar -füh­ren. Des­halb gibt es Far­ben vor dem Licht, also z.B. Oran­ge, weil es dadurch erscheint, dass das glei­ßen­de Licht nicht gera­de­wegs  zu uns durch­strahlt. Im Oran­ge ist die Kraft des Lich­tes und die beweg­te Fins­ter­nis (Trü­bung) gleich stark.

Die Hüf­ten zu schwin­gen akti­viert das Sakralcha­kra.Es ist für über­sinn­lich wahr­neh­men­de Men­schen ein Ener­gie­wir­bel­zen­trum des mensch­li­chen Kör­pers, das in der Far­be Oran­ge leuch­tet.

 

10

Jun 17

Juni 10, 2017

ORANGE I Juni

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

ORANGE

Oran­gen­far­be­ner Duft des Lebens

Lebens­lust, kräf­ti­gend, Drü­sen anre­gend- Far­ben­the­ra­pie nach Dr. Dins­hah P. Gha­dia­li (Dr. der Chemie,Physik, Medi­zin), der erforscht hat, dass sich die Far­be nicht nur phy­si­ka­lisch, che­misch und medi­zi­nisch, son­dern auch auf see­­lisch-geis­­ti­gem Gebiet als Hei­l­an­re­ger ver­wer­ten lässt. Daher rührt auch unse­re instink­ti­ve Vor­lie­be für bestimm­te Far­ben in der Klei­dung, Essens­wahl oder bei der Woh­nungs­ein­rich­tung. Die Lust auf Far­be ist spür­bar wie ein see­li­scher Hun­ger auf Aro­ma. Gera­de Frau­en emp­fin­den es deut­lich und klei­den sich aus die­sem instink­ti­ven Gespür, wobei ihnen auch eine rei­che­re Aus­wahl zur Ver­fü­gung gestellt wird. Mitt­ler­wei­le zie­hen die Män­ner nach und “dür­fen” sich immer far­bi­ger zei­gen, ohne des­halb für schwul gehal­ten zu wer­den.

 

Für Knal­ler­frau­en und Traum­tän­zer

10

Jun 17

Juni 10, 2017

GELB II Mai

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

GELB

GOLDGELB- das gol­de­ne Glück

erseh­nen wir nicht nur in Mit­tel­hes­sen. Die­se durch­leuch­ten­de Licht­fül­le aus dem Son­nen­licht und der nach­strah­len­den Wär­me belebt unse­ren Geist, regt zur Kom­mu­ni­ka­ti­on an und lässt uns regel­recht selbst strah­len und uns gewärmt füh­len. In Sym­pa­thie, wie son­nen­haft aus­strah­lend, ähn­lich der kraft­vol­len Son­nen­blu­me, deren Blü­te­zeit erst im Juli, August beginnt. Noch kön­nen wir von dem lich­t­run­ke­nen  Gol­de­nen nicht genug bekom­men.

 

 

20

Mai 17

Mai 20, 2017

GELB I Mai

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

GELB

Gelb- Hal­lo Som­mer!

Es ist wie gute Lau­ne zum Anschau­en, wenn die gel­ben But­ter­blu­men auf ihren grü­nen, zar­ten Sten­geln im Wind schwe­re­los zu tan­zen scheinen.Die gel­ben Far­ben strah­len wie Blü­ten des Him­mels und das Lachen in unse­ren Gesich­tern. Über­all leuch­tet ein Son­nen­gruß, der uns Leich­tig­keit und den Göt­tern so nah füh­len lässt.

Für Son­nen­an­be­te­rin­nen und Kunst­schwär­mer

 

22

Apr 17

April 22, 2017

ZITRON II April

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2016 0,42x0,29

ZITRON

Zitro­nen­gel­be Glücks­mo­men­te

und muti­ge Begeis­te­rung

…stel­len Sie sich das strah­lends­te Ent­zü­cken vor, des­sen Sie fähig sind!  Wenn das Herz über­quillt von “GRACE”. Unse­re rei­ne Freu­de kann so leicht ver­flie­gen oder beschwert wer­den, wie Zitron ins Grel­le abglei­ten kann. Jedes mal, wenn ich mir Bil­der anschaue in denen die­se Rein­heit lebt, ist die­ses Gefühl von Gna­de wie­der da.

Für Deu­tungs­ho­hei­ten und Ener­gie­bün­del

 

 

15

Apr 17

April 15, 2017

Zu Ostern 2017

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Die “Tag­fah­ne” (links),  die “Nacht­fah­ne” (rechts) an der ältes­ten got­hi­schen Kir­che in Deutsch­land, der Eli­sa­beth­kir­che der Uni­ver­si­tät­stadt Mar­burg.

Das Fah­nen­pro­jekt der Stadt Marburg:“Aufbrüche — Refor­ma­ti­on 2017”

Mein Entwurf:“Von der Revo­lu­ti­on zur Evolution“oder “Was ist uns hei­lig?

Im Jahr des Refor­ma­ti­ons­ge­den­kens rücken die bahn­bre­chen­den Ver­än­de­run­gen der Refor­ma­ti­on über das his­to­ri­sche Ereig­nis hin­aus in unse­ren Blick. Luther, einer der zen­tra­len Refor­ma­to­ren, ist zwar für die Spal­tung der Kir­che und das Ent­ste­hen der evan­ge­li­schen Kir­che von ent­schei­den­der Bedeu­tung, reprä­sen­tiert aber für alle Men­schen unter­schied­li­cher Glau­bens­rich­tun­gen einen his­to­ri­schen Bewusst­seins­sprung: Das Indi­vi­du­um erfährt und begrün­det sei­nen kir­chen­un­ab­hän­gi­gen Got­tes­be­zug. Im Jah­re 2017 ist eine Bewusst­seins­fort­ent­wick­lung zur Auto­no­mie des frei­en, schöp­fe­ri­schen Men­schen aktu­el­ler denn je und stellt heu­te jeden vor die Fra­ge, was ihm hei­lig ist.

In Wor­ten und Sym­bo­len kön­nen wir zur ursprüng­li­chen Hei­lig­keit, d. h. zur inne­ren Bedeu­tung und Ganz­heit vor­drin­gen, wenn wir es uns gelingt alle Kor­rum­pie­run­gen, die die­se Sym­bo­le erfah­ren haben, bei Sei­te las­sen zu kön­nen:

Mar­tin Luther kenn­zeich­ne­te sei­ne Schrif­ten mit der soge­nann­ten Luther­ro­se. So sah er sei­ne Hand­lungs­ma­xi­me der über­per­sön­li­chen Alche­mie der wei­ßen Rose mit rotem Herz und schwar­zem Kreuz, ein­ge­bet­tet in gold­um­rahm­tes Him­mels­blau, verbunden.Dies waren ihm die hei­ligs­ten Insi­gni­en. In der Abge­schie­den­heit sei­nes Turm­zim­mers rin­gend mit Gott erfuhr er sein wich­tigs­tes Ein­wei­hungs­er­leb­nis. Dies war der unver­rück­ba­re Grund­stein sei­nes Wir­kens.

In mei­nem Ent­wurf der Fah­nen für das Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken vom Kul­tur­amt der Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg aus­ge­lobt, habe ich fol­gen­de Gedan­ken zu Grun­de gelegt:

Die “Tages­fah­ne” steht für das Tages­be­wusst­sein, die “Nacht­fah­ne für das Unter­be­wusst­sein.
Je län­ger ich mich damit beschäf­ti­ge, bin ich sogar über­rascht fest zu stel­len, das durch bei­de Fah­nen­ent­wür­fe das Yin und Yang zum Aus­druck kommt: Die Tages­fah­ne reprä­sen­tiert die männ­li­che Sei­te, die Nacht­fah­ne die weibliche.(Wer zur einer zeit­ge­mä­ßen Bedeu­tung des Ying/Yang mehr erfah­ren möch­te, lese dazu im span­nen­den “Weib­li­ches Mani­fest” von Mai­treyi D.Piontek)

Die fünf­blätt­ri­ge Rose trägt in sich das Pen­ta­gramm: Das Zei­chen des Men­schen. Die wei­ße Blü­te meint den nach Lau­ter­keit Stre­ben­den. Das Herz als Aga­pe, die gött­li­che Lie­be, jetzt hier in der Far­be Pur­pur, die näm­lich für die Reli­gio steht, die Rück­ver­bin­dung zum Über­­per­­sön­­lich-Göt­t­­li­chen. Die Trans­for­ma­ti­on des schwar­zen zum ergrün­ten Kreuz, das nun zum fri­schen Spross wur­de, ist das Zei­chen der Auf­er­ste­hung Chris­ti, der den Tod über­wand. Der gol­de­ne Ring wur­de zum gel­ben Schein und kün­digt wie eine Glo­rie den Beginn des imma­te­ri­el­len Leuch­tens an, in dem der Mate­ria­lis­mus vom kul­­tu­­rell-kre­a­­ti­­ven Bewusst­sein abge­löst ist: Jeder Mensch, als schöp­fe­ri­sches Wesen, hat das Poten­ti­al zum Auf­bruch. Als frei­es Wesen kann er sich jen­seits von jeg­li­cher Reli­gi­on und poli­ti­scher Mei­nung mit der abso­lut neu­en evo­lu­tiv wirk­sa­men Auf­er­ste­hungs­kraft ver­bin­den. Die Auf­er­ste­hungs­kraft ist wirk­sam im ICH, dass unse­re Mas­ke der Per­sön­lich­keit über­strahlt und den­noch ist sie noch ein hei­li­ges Mys­te­ri­um. Die­ses ICH ist noch ein Baby, ein Keim­ling, aber es ist in uns allen, egal wel­cher Reli­gi­on, Haut­far­be und Ras­se und es wächst genährt durch die Kraft der Auf­er­ste­hung, die an Ostern gefei­ert wird. Und des­halb ist mir als Mensch und nicht als Ange­hö­ri­ger einer Reli­gi­on Ostern hei­lig. Fro­he Ostern!

8

Apr 17

April 8, 2017

ZITRON I April

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua  Aqua­rell 2014

ZITRON

ZITRON — fröh­lich “zwit­schern­des” Gelb,
der Sound des Früh­lings in strah­len­der
Hei­ter­keit

Es macht mir immer beson­de­re Freu­de das Strah­len von Zitron beim malen auf dem wei­ßen Papier zu erhal­ten. Die hoch emp­find­li­che Far­be rein zu hal­ten ist eine Her­aus­for­de­rung und ein Genuss. Beim Lasie­ren mit Zitron sieht man lan­ge nicht wirk­lich eine Form oder Flä­che, weil sie dem weiß des Papie­res so nah steht. Nach etli­chen Lasu­ren begrenzt dann z.B. hier das Preu­ßisch­blau die gel­be Aus­deh­nung und sie über­la­gern sich zu Grün, weil Gelb sich zwar ein­gren­zen lässt, aber über die Gren­ze strahlt.

Jugend­li­che Fri­sche treibt uns vor­wärts zu neu­en Ufern

21

Mrz 17

März 21, 2017

GRÜN II März

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua 2014 Aqua­rell 0,42x0,29

GRÜN

Woher kommt Kraft, wenn man hun­gert?

Grün, die rea­le Befrie­di­gung,
sag­te Johann. W. v. Goe­the.
Der Maler Rai­mer Jochims erzähl­te
in sei­ner Aus­stel­lung leben­dig
( bis 2.4. Gale­rie Jacky Strenz, Frank­furt a.M.)
wie er in der Kriegs­zeit hun­gernd
die Grün­strei­fen 
statt die Stra­ßen
durch­quer­te. Er spür­te, 
hier wuchs
ihm Kraft zu.

Das Wech­sel­bad zwi­schen Blau und Gelb
nimmt ste­tig zu Guns­ten des Lich­tes zu.
Die Son­ne bringt ans Licht, was in der Erde
und in unse­ren Tie­fen ruh­te.

Für Modern Bohé­mi­ans und Zukunftsfinder*innen

9

Mrz 17

März 9, 2017

GRÜN I März

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua   Aqua­rell 2014  0,42x0,29

GRÜN

Wach­sen und Wer­den — Die Grün­kraft

Wenn unse­re “grü­ne Lun­ge”,
der Wald, die Bäu­me aus­trei­ben,
die grü­nen Kei­me aus der Erde spros­sen,
wächst unse­re Hoff­nung
und unser Gefühl der Har­mo­nie.
Das “grü­ne Blut”, der Pflan­zen­farb­stoff,
Chlo­ro­phyll ergrünt die Natur, es ist
 vita­le
Lebens­grund­la­ge für alle
die rotes Blut in sich tra­gen.

Grü­nes sagt: Hier ist Leben.

 

21

Feb 17

Febru­ar 21, 2017

SMARAGDGRÜN II Februar

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29

SMARAGDGRÜN

Flow — Her­zens­kraft mit Spi­rit

Sma­ragd­grün wirkt vita­li­sie­rend auf das Herz,
wie es auch ein heil­sa­mer Blick­fang
für die Augen und See­le ist.
Die sma­ragd­grü­nen Wäl­der wer­den
als hei­len­der Lebens­raum zuneh­mend
erforscht. Ein ent­spann­ter Blick auf
Sma­ragd­grün, Viri­di­an, Blau­grün
ist eine Wohl­tat nach der Bild­schirm­ar­beit.

BIl­der für Neue Weib­lich­kei­ten und Visio­nä­re

7

Feb 17

Febru­ar 7, 2017

SMARAGDGRÜN I Februar

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29

SMARAGD

SMARAGDGRÜN taucht auf

Der Film “das Mäd­chen mit dem indi­schen
Sma­ragd” (sie­he you­tube) beschreibt die geheim­nis­vol­le und bein­dru­cken­de Macht
vom wert­vol­len, grü­nen Sma­ragd auf span­nen­de
und mär­chen­haf­te Wei­se.

 

30

Jan 17

Janu­ar 30, 2017

TÜRKIS I Januar

von Timo Satz­ke /
konvertierte4Aqua36

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x 0,29

TÜRKIS

Kris­tal­li­ne Tran­s­pa­­renz-Gefro­­re­­nes Licht

Tür­kis zeigt sich bei klir­ren­der Käl­te im
Abend­him­mel oder in ganz kla­ren Berg­se­en.
Der wert­vol­le Halb­edel­stein Tür­kis, ist noch
heu­te der hei­li­ge Schutz­stein der India­ner.

In der tief­grün­di­gen Klar­heit der unver­än­der­li­chen Geset­ze des Alls wird Kon­se­quenz sicht­bar.
Wir kön­nen es als Maß hal­ten, als kris­tall­schar­fe Prä­zi­si­on in uns­rem ALL­tag ver­in­ner­li­chen.

Für Eis­prin­zes­sin­nen und Polar­for­scher

20

Jan 17

Janu­ar 20, 2017

ULTRAMARIN I Januar 2017

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /
konvertierte4Aqua37

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29

ULTRAMARIN

Jen­seits des Mee­­res- Signa­tur des Him­mels

Ultra­ma­rin­blau heißt schim­mernd oder
“blao” (alt­deutsch) und ist eine rela­tiv
war­me Erschei­nung aus dem blau­en Spek­trum.
Der Edel­stein Lapis Lazu­li bringt die Far­be
mate­ri­ell zur Erschei­nung. Die­se trans­pa­ren­te
Bläue erscheint uns als imma­te­ri­el­le Wir­kung
der Wei­te und Sehn­sucht, die uns Men­schen
ergreift, wenn wir zum Him­mel auf­schau­en.

Glücks­mo­men­te der Ver­söhn­lich­keit und Andacht

20

Jan 17

Janu­ar 20, 2017

Poetry of Colour

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

In die­sem Blog “Poe­try of Colour” geht es um den arche­ty­pi­schen Tanz der Far­be, des­sen Viel­falt ich male­risch ergrün­de. Hier stel­le ich neue Bil­der vor, aber auch wel­che aus ver­gan­ge­nen Schaf­fens­jah­ren. Um Sie zu infor­mie­ren und ein­zu­la­den, wer­den hier Aus­stel­lun­gen oder beson­de­re Events und News im Zusam­men­hang mit mei­nem Schaf­fen ange­kün­digt oder gezeigt.

Wenn Sie eine per­sön­li­che Ein­la­dung zu Aus­stel­lun­gen per Email wün­schen, schi­cken Sie bit­te eine Email an projekte@christinedahrendorf.com.

Wie in einem öffent­li­chen Werk­statt­buch kön­nen Sie im Blog “Poe­try of Colour” die Quel­len und Noti­zen mei­ner Gedan­ken zur Far­be mit­ver­fol­gen und zu Ihrer Inspi­ra­ti­on nut­zen.

Was Sie selbst mit bestimm­ten Far­ben und Bil­dern ver­bin­den, spielt aber die wich­tigs­te Rol­le. Es muss nicht die Ener­gie sein, die in einem Bild ange­legt scheint. Natür­lich wäre es wün­schens­wert, wenn Sie die non­ver­ba­le Wir­kung, “die inne­re Hal­tung” eines Bil­des unvor­ein­ge­nom­men wir­ken las­sen könn­ten. Wir begren­zen und schüt­zen uns aller­dings durch Ver­ein­fa­chun­gen, z.B. “mag ich, mag ich nicht”. Wir sehen und mögen das was wir ken­nen, das kön­nen wir erken­nen. Das ein­zig­ar­ti­ge Neue kön­nen wir nur sehen, wenn wir uns dafür vor­be­rei­tet haben. So leben wir einer­seits in unse­ren Wahr­neh­mungs­ko­kons und sind para­do­xer Wei­se ande­rer­seits gleich­zei­tig mul­ti­trans­pa­ren­te Wesen, die allen Ein­flüs­sen aus­ge­setzt sind. Den­ken Sie nur dar­an, wie schon Gerü­che, Musik, Wor­te, Bli­cke Sie irri­tie­ren, oder erfreu­en kön­nen.
Immer wenn Sie Ihren aller­ers­ten, spon­ta­nen Ein­druck erin­nern, wis­sen Sie, was Ihrer unbe­stech­li­chen Intui­ti­on wahr erscheint. Und durch bewuss­te Auf­merk­sam­keits­steue­rung, unse­re Auf­merk­sam­keit z.B. auf Evo­lu­ti­ves zu rich­ten, erwei­tern wir unse­re WAHR-neh­­mung dies­be­züg­lich erheb­lich. Als Kunst­schaf­fen­de erle­be ich, dass Kunst eine der wich­tigs­ten gesell­schaft­li­chen Mind­set­ge­ber für Evo­lu­ti­on und Frie­den ist. Des­halb mache ich sicht­bar, was aus mei­nen weib­li­chen schöp­fe­ri­schen Erkennt­nis­sen gewon­nen ist und tra­ge dies in die Mit­te der Gesell­schaft.

Wenn Sie den 14 tägi­gen Blog-New­s­­le­t­­ter abon­nie­ren möch­ten, um Inspi­ra­ti­on zu erhal­ten, schi­cken Sie bit­te eine Email an projekte@christinedahrendorf.com