Poetry of colour

Poe­try of colour

12

Okt 17

Okto­ber 12, 2017 

ROTVIOLETT I Oktober

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Rot­vio­lett 

Glü­hen­der Schein im Raum

Rot­vio­lett ist eine Mischung aus Pur­pur und Vio­lett, wobei der rote Farb­ton­an­teil noch über­wiegt. Das Röt­li­che tritt uns ent­ge­gen, wäh­rend das Bläu­li­che zurück­weicht. Ein Glü­hen, nicht sprü­hend oder flam­mend und eine bläu­li­che Wei­te klin­gen zusam­men. Die Bläue kühlt die Wär­me des Roten ab, die Röte erfüllt den Raum.

 

 

 

 

 

12

Okt 17

Okto­ber 12, 2017 

PURPUR II September

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua 14, 2014, Aqua­rell auf Papier / Water­co­lor on Paper, 0,29x0,42

Pur­pur

Die Essenz der Sinnlichkeit

Die Far­be Pur­pur taucht im ers­ten mor­gend­li­chen Licht­strahl auf, wenn die Son­ne auf­geht. Wenn man auf dem Schiff erwacht und den Son­nen­auf­gang am Hori­zont beob­ach­tet, kann man die­ses Schau­spiel beob­ach­ten. Es ist ein inten­si­ves Auf­leuch­ten, das am Hori­zont auf­taucht und dann sogar eini­ge Minu­ten dort zu sehen ist. Die Far­be ist im Saum der Dun­kel­heit und man sieht, dass Far­be immer einen Bewe­gungs­mo­ment zwi­schen Licht und Fins­ter­nis zeigt. Das pur­pur­ne Leuch­ten ist so präch­tig, dass man wirk­lich staunt über die magi­sche Schönheit.

 

 

22

Sep 17

Sep­tem­ber 22, 2017 

PUPUR I September

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

 

Aqua, Aqua­rell 2014, 040x0,29

PURPUR

Pur­pur- der könig­li­che Mar­ken­stil der
Neu­en Avantgarde”

Das König­tum besteht heu­te in der Meis­ter­schaft der geleb­ten Ver­bin­dung aus Him­mel und Erde. Die­je­ni­gen unter uns, die sich beru­fen füh­len und denen es steht, Pur­pur zu tra­gen, üben sich dar­in, ihre inne­ren und äuße­ren Lebens­wel­ten meis­ter­lich zu ver­bin­den. Die Fül­le des rei­chen Innen­le­bens, wird erkennt­nis­mä­ßig durch­drun­gen, um dies als rei­fe Früch­te auf der öffent­li­chen Büh­ne des Lebens mit ande­ren zu genie­ßen, fei­er­lich zu tei­len und zu prä­sen­tie­ren. Natür­lich gehört dazu auch die Meis­ter­schaft könig­lich zu leben, sich stil­voll zu klei­den (anneli-eick.com), der mate­ri­el­le Besitz, denn hier zählt: Weni­ger ist mehr, aber davon nur das Beste!

Für Pur­pur­frau­en und edle Herrscher

31

Aug 17

August 31, 2017 

KARMIN II August

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua, Aqua­rell 2014, 0,40x0,29

KARMIN

Kar­­min­rot- Edler Glanz

Das Kar­min­rot hat etwas kost­ba­res und chan­giert schon stark zu Pur­pur­rot, obwohl es sich mit Pig­men­ten leicht unter­schei­den lässt. Solan­ge die Farb­qua­li­tät nicht zu dun­kel ist, hat sie eine das Herz “ernäh­ren­de” Wär­me, die wir auch in der ech­ten Nächs­ten­lie­be so emp­fin­den. Als eine vor dem Licht gebil­de­te Far­be, ten­diert sie in ihrer Eigen­be­we­gung zu einer Ver­dich­tung in der Mit­te. Auf die­sem Bild spie­len alle 3 Rot­tö­ne chan­gie­rend  inein­an­der: Zin­no­ber, Kar­min und Pur­pur. Der letz­te Glanz am Him­mel, wenn die Son­ne unter­ge­gan­gen ist, trägt oft die­sen Farb­ton in sich.

25

Aug 17

August 25, 2017 

KARMIN I August

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

KARMIN

Kar­­min-  die Lie­be zum Mitmenschen

Kar­min ist die ande­re Sei­te der Rot­qua­li­tät. Wenn Zin­no­ber­rot dem Feu­er, dem arte­ri­el­len Blut, dem Angriff,dem Eros/Sex ver­wandt ist, ent­spricht Kar­min dem ste­ti­gen Leuch­ten einer emp­fun­de­nen Wär­me. Hier ist Macht im Sein, das sich nicht auf­drängt. Das kar­min­ro­te Schei­nen ist dem Emp­fin­den der Demut sehr nahe, die wir vor­schnell heu­te als macht­los inter­pre­tie­ren. Der Jün­ger Johan­nes, der Chris­tus so nahe war, dass er an sei­ner Brust lie­gend dar­ge­stellt wird, reprä­sen­tiert für mich die­se demü­ti­ge Stär­ke, der  Aga­pe. Etwas, das grö­ßer und stär­ker ist als unse­re ego­is­ti­sche Lie­be, liegt in der ech­ten, zuge­wand­ten Mitmenschlichkeit.

Für Freun­de und Herzmenschen

 

28

Jul 17

Juli 28, 2017 

ZINNOBER II Juli

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua, Aqua­rell 2014 0,42xo,29

ZINNOBER 

Zin­no­ber — feu­ri­ge Erde

In den glü­hen­den Koh­len, der Scham­rö­te, dem Fie­ber und dem Son­nen­brand, wenn die Hit­ze des Son­ne nach­träg­lich auf der Haut brennt, sehen und füh­len wir die hei­ße Ener­gie der zin­no­ber­ro­ten Far­be. Das ursprüng­li­che Pig­ment stammt aus dem häu­fig vor­kom­men­den Mine­ral Cinna­ba­rit und ist über­all auf der Welt an Bruch­kan­ten um Schlo­te von Vul­ka­nen und hei­ßen Quel­len zu fin­den. Zin­no­ber in der Male­rei wur­de für Maria Mag­da­le­na  ein­ge­setzt, dem Gewand einer Ver­füh­re­rin und Sün­de­rin. Die Redens­art: “Mach nicht so einen Zinnober”-also so einen unnö­ti­gen Auf­stand, ken­nen wir, wenn Ener­gie­bün­del die Ner­ven strapazieren.

Für Ama­zo­nen und Revolutionäre

14

Jul 17

Juli 14, 2017 

ZINNOBER I Juli

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

ZINNOBER  

Zin­­no­ber­rot- hei­li­ger Zorn

Als Jugend­li­che las ich mit gro­ßer Begeis­te­rung  die Geschich­te der “Roten Zora” von Kurt Held. Sie war eine lei­den­schaft­li­che Kämp­fe­rin für das freie, selbst­be­stimm­te Leben, weil sie, wie ihre Ban­de, ihr Zuhau­se ver­lo­ren hat­te und sich die­se Daseins­be­rech­ti­gung neu errang. Zin­no­ber erle­ben wir als Gefühls­qua­li­tät beim hei­li­gen Zorn, der uns ergreift, wenn wir eine him­mel­schrei­en­de Unge­rech­tig­keit erle­ben. Zin­no­ber hat eine sehr dich­te, mate­ri­el­le Farb­qua­li­tät und ist als psy­cho­lo­gi­sches Macht­mit­tel so aktiv und stark wirk­sam, dass sie grund­sätz­lich im Mar­ke­ting zum Ein­satz kommt, wenn gedroht , eine rote Linie gezo­gen , vor Gefahr gewarnt und eine Revo­lu­ti­on initi­iert wird. Es ist die Far­be des zin­no­ber­ro­ten Klatsch­mohns, der in zau­ber­haf­ten Farb­tup­fen aus den grü­nen Wie­sen leuch­tet, die Glücks­far­be der Chi­ne­sen. Für Euro­pä­er ist Zin­no­ber die kämp­fe­ri­sche For­de­rung nach Gerech­tig­keit und in Maßen in Bil­dern ein­ge­setzt, ein Augenschmauß.

2

Jul 17

Juli 2, 2017 

ORANGE II Juni

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

Oran­ge

Oran­ge- schwin­ge dei­ne Hüften

Wenn die Far­be oran­ge auf­taucht besteht ein Gleich­ge­wicht zwi­schen Licht und Fins­ter­nis. Das gerad­li­nig strah­len­de Licht bestrahlt eine beweg­te Fins­ter­nis, eine Trü­bung. Die­se Ein­trü­bung erle­ben wir z.B. beim Son­nen­un­ter­gang, wenn Dunst­schlei­er zwi­schen uns und der Son­ne zur Ver­­­dun­­ke­­lung- als Rötung sicht­bar -füh­ren. Des­halb gibt es Far­ben vor dem Licht, also z.B. Oran­ge, weil es dadurch erscheint, dass das glei­ßen­de Licht nicht gera­de­wegs  zu uns durch­strahlt. Im Oran­ge ist die Kraft des Lich­tes und die beweg­te Fins­ter­nis (Trü­bung) gleich stark.

Die Hüf­ten zu schwin­gen akti­viert das Sakralcha­kra.Es ist für über­sinn­lich wahr­neh­men­de Men­schen ein Ener­gie­wir­bel­zen­trum des mensch­li­chen Kör­pers, das in der Far­be Oran­ge leuchtet.

 

10

Jun 17

Juni 10, 2017 

ORANGE I Juni

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

ORANGE

Oran­gen­far­be­ner Duft des Lebens

Lebens­lust, kräf­ti­gend, Drü­sen anre­gend- Far­ben­the­ra­pie nach Dr. Dins­hah P. Gha­dia­li (Dr. der Chemie,Physik, Medi­zin), der erforscht hat, dass sich die Far­be nicht nur phy­si­ka­lisch, che­misch und medi­zi­nisch, son­dern auch auf see­­lisch-geis­­ti­gem Gebiet als Hei­l­an­re­ger ver­wer­ten lässt. Daher rührt auch unse­re instink­ti­ve Vor­lie­be für bestimm­te Far­ben in der Klei­dung, Essens­wahl oder bei der Woh­nungs­ein­rich­tung. Die Lust auf Far­be ist spür­bar wie ein see­li­scher Hun­ger auf Aro­ma. Gera­de Frau­en emp­fin­den es deut­lich und klei­den sich aus die­sem instink­ti­ven Gespür, wobei ihnen auch eine rei­che­re Aus­wahl zur Ver­fü­gung gestellt wird. Mitt­ler­wei­le zie­hen die Män­ner nach und “dür­fen” sich immer far­bi­ger zei­gen, ohne des­halb für schwul gehal­ten zu werden.

 

Für Knal­ler­frau­en und Traumtänzer

10

Jun 17

Juni 10, 2017 

GELB II Mai

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

GELB

GOLDGELB- das gol­de­ne Glück

erseh­nen wir nicht nur in Mit­tel­hes­sen. Die­se durch­leuch­ten­de Licht­fül­le aus dem Son­nen­licht und der nach­strah­len­den Wär­me belebt unse­ren Geist, regt zur Kom­mu­ni­ka­ti­on an und lässt uns regel­recht selbst strah­len und uns gewärmt füh­len. In Sym­pa­thie, wie son­nen­haft aus­strah­lend, ähn­lich der kraft­vol­len Son­nen­blu­me, deren Blü­te­zeit erst im Juli, August beginnt. Noch kön­nen wir von dem lich­t­run­ke­nen  Gol­de­nen nicht genug bekommen.

 

 

20

Mai 17

Mai 20, 2017 

GELB I Mai

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2014 0,42x0,29

GELB

Gelb- Hal­lo Sommer!

Es ist wie gute Lau­ne zum Anschau­en, wenn die gel­ben But­ter­blu­men auf ihren grü­nen, zar­ten Sten­geln im Wind schwe­re­los zu tan­zen scheinen.Die gel­ben Far­ben strah­len wie Blü­ten des Him­mels und das Lachen in unse­ren Gesich­tern. Über­all leuch­tet ein Son­nen­gruß, der uns Leich­tig­keit und den Göt­tern so nah füh­len lässt.

Für Son­nen­an­be­te­rin­nen und Kunstschwärmer

 

22

Apr 17

April 22, 2017 

ZITRON II April

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2016 0,42x0,29

ZITRON

Zitro­nen­gel­be Glücksmomente

und muti­ge Begeisterung

…stel­len Sie sich das strah­lends­te Ent­zü­cken vor, des­sen Sie fähig sind!  Wenn das Herz über­quillt von “GRACE”. Unse­re rei­ne Freu­de kann so leicht ver­flie­gen oder beschwert wer­den, wie Zitron ins Grel­le abglei­ten kann. Jedes mal, wenn ich mir Bil­der anschaue in denen die­se Rein­heit lebt, ist die­ses Gefühl von Gna­de wie­der da.

Für Deu­tungs­ho­hei­ten und Energiebündel

 

 

15

Apr 17

April 15, 2017 

Zu Ostern 2017

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Die “Tag­fah­ne” (links),  die “Nacht­fah­ne” (rechts) an der ältes­ten got­hi­schen Kir­che in Deutsch­land, der Eli­sa­beth­kir­che der Uni­ver­si­tät­stadt Marburg.

Das Fah­nen­pro­jekt der Stadt Marburg:“Aufbrüche — Refor­ma­ti­on 2017”

Mein Entwurf:“Von der Revo­lu­ti­on zur Evolution“oder “Was ist uns heilig?

Im Jahr des Refor­ma­ti­ons­ge­den­kens rücken die bahn­bre­chen­den Ver­än­de­run­gen der Refor­ma­ti­on über das his­to­ri­sche Ereig­nis hin­aus in unse­ren Blick. Luther, einer der zen­tra­len Refor­ma­to­ren, ist zwar für die Spal­tung der Kir­che und das Ent­ste­hen der evan­ge­li­schen Kir­che von ent­schei­den­der Bedeu­tung, reprä­sen­tiert aber für alle Men­schen unter­schied­li­cher Glau­bens­rich­tun­gen einen his­to­ri­schen Bewusst­seins­sprung: Das Indi­vi­du­um erfährt und begrün­det sei­nen kir­chen­un­ab­hän­gi­gen Got­tes­be­zug. Im Jah­re 2017 ist eine Bewusst­seins­fort­ent­wick­lung zur Auto­no­mie des frei­en, schöp­fe­ri­schen Men­schen aktu­el­ler denn je und stellt heu­te jeden vor die Fra­ge, was ihm hei­lig ist.

In Wor­ten und Sym­bo­len kön­nen wir zur ursprüng­li­chen Hei­lig­keit, d. h. zur inne­ren Bedeu­tung und Ganz­heit vor­drin­gen, wenn wir es uns gelingt alle Kor­rum­pie­run­gen, die die­se Sym­bo­le erfah­ren haben, bei Sei­te las­sen zu können:

Mar­tin Luther kenn­zeich­ne­te sei­ne Schrif­ten mit der soge­nann­ten Luther­ro­se. So sah er sei­ne Hand­lungs­ma­xi­me der über­per­sön­li­chen Alche­mie der wei­ßen Rose mit rotem Herz und schwar­zem Kreuz, ein­ge­bet­tet in gold­um­rahm­tes Him­mels­blau, verbunden.Dies waren ihm die hei­ligs­ten Insi­gni­en. In der Abge­schie­den­heit sei­nes Turm­zim­mers rin­gend mit Gott erfuhr er sein wich­tigs­tes Ein­wei­hungs­er­leb­nis. Dies war der unver­rück­ba­re Grund­stein sei­nes Wirkens.

In mei­nem Ent­wurf der Fah­nen für das Refor­ma­ti­ons­ge­den­ken vom Kul­tur­amt der Uni­ver­si­täts­stadt Mar­burg aus­ge­lobt, habe ich fol­gen­de Gedan­ken zu Grun­de gelegt:

Die “Tages­fah­ne” steht für das Tages­be­wusst­sein, die “Nacht­fah­ne für das Unter­be­wusst­sein.
Je län­ger ich mich damit beschäf­ti­ge, bin ich sogar über­rascht fest zu stel­len, das durch bei­de Fah­nen­ent­wür­fe das Yin und Yang zum Aus­druck kommt: Die Tages­fah­ne reprä­sen­tiert die männ­li­che Sei­te, die Nacht­fah­ne die weibliche.(Wer zur einer zeit­ge­mä­ßen Bedeu­tung des Ying/Yang mehr erfah­ren möch­te, lese dazu im span­nen­den “Weib­li­ches Mani­fest” von Mai­treyi D.Piontek)

Die fünf­blätt­ri­ge Rose trägt in sich das Pen­ta­gramm: Das Zei­chen des Men­schen. Die wei­ße Blü­te meint den nach Lau­ter­keit Stre­ben­den. Das Herz als Aga­pe, die gött­li­che Lie­be, jetzt hier in der Far­be Pur­pur, die näm­lich für die Reli­gio steht, die Rück­ver­bin­dung zum Über­­per­­sön­­lich-Göt­t­­li­chen. Die Trans­for­ma­ti­on des schwar­zen zum ergrün­ten Kreuz, das nun zum fri­schen Spross wur­de, ist das Zei­chen der Auf­er­ste­hung Chris­ti, der den Tod über­wand. Der gol­de­ne Ring wur­de zum gel­ben Schein und kün­digt wie eine Glo­rie den Beginn des imma­te­ri­el­len Leuch­tens an, in dem der Mate­ria­lis­mus vom kul­­tu­­rell-kre­a­­ti­­ven Bewusst­sein abge­löst ist: Jeder Mensch, als schöp­fe­ri­sches Wesen, hat das Poten­ti­al zum Auf­bruch. Als frei­es Wesen kann er sich jen­seits von jeg­li­cher Reli­gi­on und poli­ti­scher Mei­nung mit der abso­lut neu­en evo­lu­tiv wirk­sa­men Auf­er­ste­hungs­kraft ver­bin­den. Die Auf­er­ste­hungs­kraft ist wirk­sam im ICH, dass unse­re Mas­ke der Per­sön­lich­keit über­strahlt und den­noch ist sie noch ein hei­li­ges Mys­te­ri­um. Die­ses ICH ist noch ein Baby, ein Keim­ling, aber es ist in uns allen, egal wel­cher Reli­gi­on, Haut­far­be und Ras­se und es wächst genährt durch die Kraft der Auf­er­ste­hung, die an Ostern gefei­ert wird. Und des­halb ist mir als Mensch und nicht als Ange­hö­ri­ger einer Reli­gi­on Ostern hei­lig. Fro­he Ostern!

8

Apr 17

April 8, 2017 

ZITRON I April

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua  Aqua­rell 2014

ZITRON

ZITRON — fröh­lich “zwit­schern­des” Gelb,
der Sound des Früh­lings in strahlender
Heiterkeit

Es macht mir immer beson­de­re Freu­de das Strah­len von Zitron beim malen auf dem wei­ßen Papier zu erhal­ten. Die hoch emp­find­li­che Far­be rein zu hal­ten ist eine Her­aus­for­de­rung und ein Genuss. Beim Lasie­ren mit Zitron sieht man lan­ge nicht wirk­lich eine Form oder Flä­che, weil sie dem weiß des Papie­res so nah steht. Nach etli­chen Lasu­ren begrenzt dann z.B. hier das Preu­ßisch­blau die gel­be Aus­deh­nung und sie über­la­gern sich zu Grün, weil Gelb sich zwar ein­gren­zen lässt, aber über die Gren­ze strahlt.

Jugend­li­che Fri­sche treibt uns vor­wärts zu neu­en Ufern

21

Mrz 17

März 21, 2017 

GRÜN II März

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua 2014 Aqua­rell 0,42x0,29

GRÜN

Woher kommt Kraft, wenn man hungert?

Grün, die rea­le Befriedigung,
sag­te Johann. W. v. Goethe.
Der Maler Rai­mer Jochims erzähl­te
in sei­ner Aus­stel­lung lebendig
( bis 2.4. Gale­rie Jacky Strenz, Frank­furt a.M.)
wie er in der Kriegs­zeit hungernd
die Grün­strei­fen 
statt die Straßen
durch­quer­te. Er spür­te, 
hier wuchs
ihm Kraft zu.

Das Wech­sel­bad zwi­schen Blau und Gelb
nimmt ste­tig zu Guns­ten des Lich­tes zu.
Die Son­ne bringt ans Licht, was in der Erde
und in unse­ren Tie­fen ruhte.

Für Modern Bohé­mi­ans und Zukunftsfinder*innen

9

Mrz 17

März 9, 2017 

GRÜN I März

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua   Aqua­rell 2014  0,42x0,29

GRÜN

Wach­sen und Wer­den — Die Grünkraft

Wenn unse­re “grü­ne Lunge”,
der Wald, die Bäu­me austreiben,
die grü­nen Kei­me aus der Erde sprossen,
wächst unse­re Hoffnung
und unser Gefühl der Harmonie.
Das “grü­ne Blut”, der Pflan­zen­farb­stoff,
Chlo­ro­phyll ergrünt die Natur, es ist
 vitale
Lebens­grund­la­ge für alle
die rotes Blut in sich tragen.

Grü­nes sagt: Hier ist Leben.

 

21

Feb 17

Febru­ar 21, 2017 

SMARAGDGRÜN II Februar

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29

SMARAGDGRÜN

Flow — Her­zens­kraft mit Spirit

Sma­ragd­grün wirkt vita­li­sie­rend auf das Herz,
wie es auch ein heil­sa­mer Blickfang
für die Augen und See­le ist.
Die sma­ragd­grü­nen Wäl­der werden
als hei­len­der Lebens­raum zunehmend
erforscht. Ein ent­spann­ter Blick auf
Sma­ragd­grün, Viri­di­an, Blaugrün
ist eine Wohl­tat nach der Bildschirmarbeit.

BIl­der für Neue Weib­lich­kei­ten und Visionäre

7

Feb 17

Febru­ar 7, 2017 

SMARAGDGRÜN I Februar

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29

SMARAGD

SMARAGDGRÜN taucht auf

Der Film “das Mäd­chen mit dem indischen
Sma­ragd” (sie­he you­tube) beschreibt die geheim­nis­vol­le und bein­dru­cken­de Macht
vom wert­vol­len, grü­nen Sma­ragd auf spannende
und mär­chen­haf­te Weise.

 

30

Jan 17

Janu­ar 30, 2017 

TÜRKIS I Januar

von Timo Satz­ke /
konvertierte4Aqua36

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x 0,29

TÜRKIS

Kris­tal­li­ne Tran­s­pa­­renz-Gefro­­re­­nes Licht

Tür­kis zeigt sich bei klir­ren­der Käl­te im
Abend­him­mel oder in ganz kla­ren Bergseen.
Der wert­vol­le Halb­edel­stein Tür­kis, ist noch
heu­te der hei­li­ge Schutz­stein der Indianer.

In der tief­grün­di­gen Klar­heit der unver­än­der­li­chen Geset­ze des Alls wird Kon­se­quenz sichtbar.
Wir kön­nen es als Maß hal­ten, als kris­tall­schar­fe Prä­zi­si­on in uns­rem ALL­tag verinnerlichen.

Für Eis­prin­zes­sin­nen und Polarforscher

20

Jan 17

Janu­ar 20, 2017 

ULTRAMARIN I Januar 2017

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /
konvertierte4Aqua37

Aqua Aqua­rell 2017 0,42x0,29

ULTRAMARIN

Jen­seits des Mee­­res- Signa­tur des Himmels

Ultra­ma­rin­blau heißt schim­mernd oder
“blao” (alt­deutsch) und ist eine relativ
war­me Erschei­nung aus dem blau­en Spektrum.
Der Edel­stein Lapis Lazu­li bringt die Farbe
mate­ri­ell zur Erschei­nung. Die­se transparente
Bläue erscheint uns als imma­te­ri­el­le Wirkung
der Wei­te und Sehn­sucht, die uns Menschen
ergreift, wenn wir zum Him­mel aufschauen.

Glücks­mo­men­te der Ver­söhn­lich­keit und Andacht

20

Jan 17

Janu­ar 20, 2017 

Poetry of Colour

von Chris­ti­ne Dah­ren­dorf /

In die­sem Blog “Poe­try of Colour” geht es um den arche­ty­pi­schen Tanz der Far­be, des­sen Viel­falt ich male­risch ergrün­de. Hier stel­le ich neue Bil­der vor, aber auch wel­che aus ver­gan­ge­nen Schaf­fens­jah­ren. Um Sie zu infor­mie­ren und ein­zu­la­den, wer­den hier Aus­stel­lun­gen oder beson­de­re Events und News im Zusam­men­hang mit mei­nem Schaf­fen ange­kün­digt oder gezeigt.

Wenn Sie eine per­sön­li­che Ein­la­dung zu Aus­stel­lun­gen per Email wün­schen, schi­cken Sie bit­te eine Email an projekte@christinedahrendorf.com.

Wie in einem öffent­li­chen Werk­statt­buch kön­nen Sie im Blog “Poe­try of Colour” die Quel­len und Noti­zen mei­ner Gedan­ken zur Far­be mit­ver­fol­gen und zu Ihrer Inspi­ra­ti­on nutzen.

Was Sie selbst mit bestimm­ten Far­ben und Bil­dern ver­bin­den, spielt aber die wich­tigs­te Rol­le. Es muss nicht die Ener­gie sein, die in einem Bild ange­legt scheint. Natür­lich wäre es wün­schens­wert, wenn Sie die non­ver­ba­le Wir­kung, “die inne­re Hal­tung” eines Bil­des unvor­ein­ge­nom­men wir­ken las­sen könn­ten. Wir begren­zen und schüt­zen uns aller­dings durch Ver­ein­fa­chun­gen, z.B. “mag ich, mag ich nicht”. Wir sehen und mögen das was wir ken­nen, das kön­nen wir erken­nen. Das ein­zig­ar­ti­ge Neue kön­nen wir nur sehen, wenn wir uns dafür vor­be­rei­tet haben. So leben wir einer­seits in unse­ren Wahr­neh­mungs­ko­kons und sind para­do­xer Wei­se ande­rer­seits gleich­zei­tig mul­ti­trans­pa­ren­te Wesen, die allen Ein­flüs­sen aus­ge­setzt sind. Den­ken Sie nur dar­an, wie schon Gerü­che, Musik, Wor­te, Bli­cke Sie irri­tie­ren, oder erfreu­en können.
Immer wenn Sie Ihren aller­ers­ten, spon­ta­nen Ein­druck erin­nern, wis­sen Sie, was Ihrer unbe­stech­li­chen Intui­ti­on wahr erscheint. Und durch bewuss­te Auf­merk­sam­keits­steue­rung, unse­re Auf­merk­sam­keit z.B. auf Evo­lu­ti­ves zu rich­ten, erwei­tern wir unse­re WAHR-neh­­mung dies­be­züg­lich erheb­lich. Als Kunst­schaf­fen­de erle­be ich, dass Kunst eine der wich­tigs­ten gesell­schaft­li­chen Mind­set­ge­ber für Evo­lu­ti­on und Frie­den ist. Des­halb mache ich sicht­bar, was aus mei­nen weib­li­chen schöp­fe­ri­schen Erkennt­nis­sen gewon­nen ist und tra­ge dies in die Mit­te der Gesellschaft.

Wenn Sie den 14 tägi­gen Blog-New­s­­le­t­­ter abon­nie­ren möch­ten, um Inspi­ra­ti­on zu erhal­ten, schi­cken Sie bit­te eine Email an projekte@christinedahrendorf.com